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MITT ROMNEY

Zurückhaltend bezüglich Jerusalem und Pollard

December 21, 2011
Der Bewerber um die republikanische Präsidentschaftskandidatur will sich zuerst mit der israelischen Regierung beraten.
Mitt Romney

In einem privaten Gespräch mit der Präsidentenkonferenz der wichtigsten jüdischen Organisationen der USA gab sich der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney zurückhaltend bezüglich zweier Themen, die für jüdische und israelische Kreise im Vordergrund stehen: Die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem und die Begnadigung des israelischen Spions Jonathan Pollard. Hinsichtlich der Botschaft meinte Romney, es sei leicht für ihn, Versprechungen zu machen, doch wolle er das Thema zuerst mit der israelischen Regierung besprechen. Vor Jahren schon hat die US-Administration grundsätzlich der Verlegung ihrer Botschaft nach Jerusalem zugestimmt, doch mehrere Präsidenten haben immer wieder von ihrem Recht Gebrauch gemacht, die Umsetzung des Beschlusses in die Tat im Interesse der «Sicherheit der USA» hinauszuschieben. Newt Gingrich, Romneys schärfster republikanischer Konkurrent im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur, hatte unlängst gesagt, die Botschaft an seinem «ersten Tag im Amt» nach Jerusalem verlegen zu wollen. Was Pollard betrifft, wollte Romney sich auch nicht festlegen, er sagte aber, er sei offen für eine «Prüfung der Angelegenheit». [TA]


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