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Warnung vor Angriffen

August 3, 2011
Terroristen besitzen nach Ansicht eines Marineoffiziers Raketen, die alle israelischen Häfen treffen können.
Wie sicher sind israelische Häfen und Anlagen auf hoher See?

Terrorgruppen, namentlich die Hamas und die in Libanon operierende Hizbollah, seien in der Lage, mit Raketen alle israelische Häfen und israelische Anlagen auf hoher See, wie etwa Ölbohrinseln zu treffen. Diese Warnung sprach Brigadegeneral Yaron Levi, der Geheimdienstchef der israelischen Marine, am Dienstag an einer Konferenz an der Tel Aviv Universität aus. Levi erinnerte seine Zuhörer daran, dass Hassan Nasrallah, der Vorsitzender der Hizbollah, kürzlich erklärte hatte, seine Miliz würde mit Raketen gegen israelische Ziele im Meer reagieren, sollte Israel im Rahmen eines neuen Kriegs zwischen den beiden Ländern eine Seeblockade gegen Libanon verhängen. «Man muss kein Genie sein», sagte Levi, «um zu wissen, wo unsere Ölquellen sich befinden.» Das liesse sich via Intenet herausfinden. Ein Grossteil der strategischen Infrastruktur Israels konzentriere sich auf einen schmalen Küstenstreifen, fügte der Brigadegeneral hinzu. «Jeder, ihnen zugefügte Schade wäre von kritischer Natur», betonte Levi, der auch darauf hinwies, dass Israel sehr wohl wisse, dass die Hizbollah Boden-See-Raketen iranischer Herkunft besitze. Zudem sei nicht ausgeschlossen, dass die Organisation früher oder später russische Raketen aus syrischen Arsenalen erhalten werde. «Diese Raketen decken alle israelischen Häfen, unser wirtschaftlich genutzten Wasser und einen Grossteil der Schiffsrouten nach Israel ab», warnte der Marine-Geheimdienstchef. JU

 





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