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ARABISCHER FRÜHLING

Trübe Prognose des Währungsfonds

October 27, 2011
Kluft zwischen arabischen Ölexporteuren und –importeuren vertieft sich drastisch.

Nahoststaaten ohne wesentliche Ölvorkommen müssen als Folge des «arabischen Frühlings» mit einem scharfen Rückgang ihres Wirtschaftswachstums rechnen. Das hält der Internationale Währungfonds (IWF) in seinem am Mittwoch publizierten Halbjahresbericht fest. Für die Erdöl importierenden Staaten der Region einschliesslich Ägypten und Tunesien korrigiert der IWF seine Wachstumsprognose für 2011 von bisher 2,3 auf nur noch 1,9 Prozent. Letztes Jahr hatte das Wachstum noch mehr als vier Prozent betragen. Laut IWF-Zahlen wird das Wachstum der Ölimporteure sich 2012 auch nur auf rund drei Prozent erholen. Den Erdöl exportierenden Araberstaaten dürfte es dagegen weitaus besser gehen, belässt der IWF das Wachstumsziel für diese Länder für das laufende Jahr doch unverändert bei 4,9 und für 2012 bei 3,9 Prozent. [TA]

 





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