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WIESENTHAL-ZENTRUM

Rangliste antisemitischer Äusserungen veröffentlicht

November 14, 2011
Den ersten Platz nimmt Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas ein.
Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas an seiner Rede vor der Uno-Vollversammlung am 23. September 2011.

Auf einer vom Simon-Wiesenthal-Zentrum veröffentlichten Rangliste der zehn herausragenden antisemitischen und antiisraelischen Äusserungen des Jahres 2011 nimmt eine Bemerkung von Palästinenserpräsdient Mahmoud Abbas den Spitzenplatz ein. Vor der Uno-Vollversammlung hatte Abbas am 23. September gesagt: «Ich komme heute zu Ihnen aus dem Heiligen Land, dem Land Palästina, dem Land der göttlichen Botschaften, wo Prophet Mohammed seligen Angedenkens in den Himmel aufgestiegen ist, dem Geburtsland Jesu Christi, um zu Ihnen im Namen des palästinensischen Volkes zu sprechen.» Andere Bemerkungen, die es in die «Top Ten» des Wiesenthal-Zentrum für 2011 geschafft hatten: Die Bemerkung des türkischen Premiers Erdogan, wonach Israel «hunderttausende von Palästinensern» getötet hätten, das Bekenntnis des Dior-Modedesigners John Galliano zu seiner Liebe für Hitler, oder die Aussage des Regisseurs Lars Von Trier, wonach er auch «ein wenig» mit Hitler sympathisiere und für den Israel ein «Ärgernis» (pain in the ass) sei. Vom Wiesenthal-Zentrum unberücksichtigt geblieben sind Bemerkungen von Terrororganisationen und von der iranischen Regierung. Das Zentrum hat bereits mit der Sammlung von Äusserungen für die Liste 2012 begonnen, Vorschläge können auf slurs2012@wiesenthal.com unterbreitet werden. [JU]


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