Zwischenhalt in Montreux
Zusammen mit den Botschaftern Israels, Jordaniens, Griechenlands und Italiens - Länder, die sie im Verlaufe von drei Wochen besuchen werden - verabschiedete der Lord Mayor von Westminster am Sonntag die 25 Auto-Veteranen, die sich an der diesjährigen Rallye London-Jerusalem des KKL Grossbritanniens beteiligen. Vor der Abfahrt erhielt Gail Seal, Präsidentin des KKL Grossbritannien, einen Brief von Betty Boothroyd, der Sprecherin des Unterhauses, zur Weiterleitung an Knessetsprecher Avraham Burg überreicht.
Nach der Überquerung des Kanals bei Dover machte der Konvoi Halt bei Epernay in der Champagne, bevor am Montag nach Montreux weitergefahren wurde, wo man im eleganten Palace Hotel übernachtete. Nächstes Ziel war das Fürstentum Monaco, wo Prince Albert am Mittwoch an einem Empfang und Galadiner zu Ehren der Auto- und KKL-Freunde anwesend war. Neben dem legendären Stirling Moss hatten auch ehemalige Rennfahrer wie Bruno Giacanelli, Roy Salvadori und Clay Regazzoni ihre Teilnahme zugesagt. Heute Donnerstag werden die Autofans vor ihrer Weiterreise nach Italien Gelegenheit haben, die Strecke des Grand Prix von Monaco zu befahren.
Nach der Durchquerung Italiens bis Ancona wird die Rallye per Fähre nach Griechenland und dann nach Haifa transportiert. Nächster Halt ist die jordanische Hauptstadt Amman, wo König Abdullah im eleganten Royal Automobile Club of Jordan für die Fahrer einen Empfang und ein Diner geben wird. Damit folgt der Monarch dem Beispiel seines verstorbenen Vaters, König Hussein, der die Fahrer der ersten KKL-Rallye 1996 begrüsst hatte.
Unter den teilnehmenden Fahrzeugen finden sich historische Oldtimers, aber auch neueste Modelle. So fahren neben einem Morgan 1975, einem Lancia Fulvia Zagato 1970 und einem 64er Rolls Royce Silver Cloud auch eine Chevrolet Camaro, Jahrgang 1999, und ein Bentley Azure Convertible 1996.
Von Jordanien aus werden die Fahrer die Grenze nach Israel passieren und u.a. das mit britischen KKL-Geldern gebaute Wasserreservoir von Besor (dem grössten des Nahen Ostens) im Negev besichtigen. Die durch die Rallye mobilisierten Gelder werden ebenfalls diesem Projekt zufliessen. Innerhalb von drei Wochen werden die KKL-Freunde rund 4500 km zurücklegen. Das Endziel Jerusalem soll am Freitag, den 2. Juni erreicht werden.