Top-Frau geht
Als letzte Woche bekannt wurde, dass sie die Grossbank verlässt – laut Medienberichten wegen Meinungsverschiedenheiten mit ihren Vorgesetzten –, waren Überraschung und Trauer gross. Maya Salzmann galt als besonders sozial kompetent und pragmatisch. Bisher sei es ihr immer gelungen, sich in der männlich dominierten Welt einer Grossbank souverän durchzusetzen. Salzmann begann 1976 bei der damaligen Kreditanstalt die Banklehre. Im Oktober 2008 wurde sie zu den 100 einflussreichsten Frauen der europäischen Finanzwelt gezählt. In der CS galt sie als Grande Dame des Private Banking. Sie leitete als Managing Director die erfolgreiche Marktdivision England, Osteuropa, Israel und Südafrika als Chefin von 800 Mitarbeitenden. Sie baute nicht nur zehn Jahre lang die Präsenz der CS in Israel auf, sie engagierte sich auch als Vorstandsmitglied der Sektion Zürich der Gesellschaft Schweiz-Israel. [GB]