Synagoge mit Molotow-Cocktail angegriffen

January 11, 2012
Die Gemeinde hatte viel Glück im Unglück.

Zum zweiten Mal innert zweier Monate ist die Synagoge in der zentral-ukrainischen Stadt Kremenchug mit einer Feuerbombe angegriffen worden. Während bei der ersten Attacke die Bombe nicht zündete, erlitt das Äussere des Gotteshauses durch einen ähnlichen Angriff am Neujahrsabend erheblichen Schaden. Die Gemeinde habe bei dem Anschlag vom 31. Dezember relativ Glück gehabt, meinte Rabbi Shlomo Salomon, ein Emissär der Lubawitscher Chassidim. «Wäre die Bombe durch ein Fenster ins Innere der Synagoge eingedrungen, hätte das ganze Haus niederbrennen können.» Der Vandalenakt trug sich einen Monat nach der Einweihung einer neuen Torahrolle in der Synagoge zur Erinnerung an Rabbi Dov Ber Shneuri, den zweiten Lubawitscher Rebben, zu. [TA]