Stiftung finanziert zwei neue Lehrstühle
Die René-und-Susanne-Braginsky-Stiftung ermöglicht zwei weltweit renommierten Instituten in der Schweiz und in Israel je einen neuen Lehrstuhl. In Zürich fördert die Stiftung die ETH mit einem Beitrag von 10 Millionen Franken, die für den Aufbau einer Professur in der Medizintechnik verwendet werden soll. Zeitgleich mit der Eröffnung der Ausstellung der Braginsky-Collection im Landesmuseum tritt die Familie Braginsky nach 2006, als sie der ETH die Mittel zum Erwerb eines Gebäudes für das Archiv für Zeitgeschichte zur Verfügung stellte, erneut als Mäzen der Hochschule in Erscheinung. In Israel profitiert gleichzeitig das Weizmann Institute of Science als international hoch angesehene Einrichtung für Lehre und Forschung von einer grosszügigen Spende der Braginsky-Stiftung. Dort soll damit das neue Center for Science and Humanities finanziert werden. Vorschläge inhaltlicher Natur für dieses Zentrum konnten vom Institut selbst unterbreitet werden. René Braginsky betonte, dass er es richtig finde, dass Private und Unternehmen Bildung und Wissenschaft in Zeiten der Verknappung der öffentlichen Mittel gezielt unterstützen, ohne dabei allerdings ungebührlich Einfluss auf die Freiheit der wissenschaftlichen Arbeit an den Universitäten zu nehmen. «Wir tun gut daran, unserem kostbarsten Rohstoff – Bildung und Forschung – weiter Sorge zu tragen. Geld, das jungen Leuten eine Top-Ausbildung ermöglicht und Wissen schafft, das der ganzen Gesellschaft zugute kommt, ist gut investiertes Geld», sagte er im Hinblick auf die Zuwendung an die ETH.