Spielberg und Allen unter den Gewinnern
Die berühmten jüdischen Filmemacher Steven Spielberg und Woody Allen haben am Sonntagabend Golden Globes gewonnen – allerdings nicht die prestigeträchtigsten. Spielberg erhielt die Auszeichnung für «The Adventures of Tintin» als bestem Animationsfilm, aber sein anderer aktueller Filmhit «War Horse» wurde von «The Descendants» geschlagen. Allens «Midnight in Paris» führte anfänglich das Feld mit drei Nominationen in den Kategorien bester Film Musical/Komödie, Regie und Drehbuch an. Letztlich gewann der Film dann aber lediglich die Auszeichnung für das beste Drehbuch, und seiner persönlichen Tradition gemäss blieb Allen der Preisverleihung eh a priori fern. Mit dem Golden Globe für «A Separation» als bestem fremdsprachigen Film bestätigte Iran seine Position als Spitzenkandidat. Der israelische Beitrag, «Footnote» von Joseph Cedar, schaffte es nicht unter die fünf Finalisten. Demgegenüber kam Israel mit «Homeland» bei den Fernsehserien zu höchsten Ehren, während dessen Darstellerin Claire Danes zur besten TV-Schauspielerin gekürt wurde. «Modern Family» von Steve Levitan und Christopher Lloyd erhielten den Golden Globe für das beste TV-Serie Musical/Komödie. [TA]