Republikanische Worte
Als amerikanischer Präsident würde er die Verteidigungshilfe für Israel erhöhen, das Militärprofil der USA für Iran verschärfen und Israel als jüdischen Staat anerkennen. Diese Liste publizierte Mitt Romney, derzeit Spitzenreiter im Rennen um das Amt des republikanischen Präsidentschaftskandidaten, in einer Militärschule in Südkarolina in seiner ersten grossen aussenpolitischen Rede. Für die wachsende Isolierung Israels machte Romney die Politik von US-Präsident Barack Obama verantwortlich. Die Isolation Jerusalems durch eine «feindliche internationale Gemeinschaft» dürfte sich bis 2015 verschärfen, sollte Obama im Amt bleiben. Er werde, sagte Romney, die amerikanischen Allianzen festigen und reparieren. «Unsere Freunde sollten nie das Gefühl haben, dass wir in der Stunde der Not nicht zu ihnen stehen. Ich werde das Recht Israels, als jüdischer Staat zu existieren, als eine Sache von nationalem Wert bekräftigen», erklärte Romney feierlich. Mitt Romney warf auch die Frage in den Raum, ob Israel einen weiteren Krieg würde führen müssen, um «seine Bürger und sein Existenzrecht» zu beschützen. [JU]