Kollo­quium

November 12, 2010
Jean Starobinski

Er gilt als einer der profiliertesten Vertreter der zeitgenössischen Geistes- und Kulturwissenschaften. Jean Starobinski, geboren am 17. November 1920 in Genf, arbeitete nach dem Studium der Medizin und Literaturwissenschaften an der Universität Genf als Arzt am Kantonsspital Genf und später an der Psychiatrischen Anstalt im waadtländischen Cery. Er übernahm zudem verschiedene Lehraufträge an renommierten Universitäten, unterrichtete romanische Sprachen, Ideengeschichte, Medizingeschichte und Geschichte der französischen Literatur. Bekanntheit
erlangte Starobinski vor allem durch seine Arbeiten zur französischen Literatur des 16. bis 18. Jahrhunderts. Zu Ehren seines 90. Geburtstags veranstaltet der Cercle d’études internationales Jean Starobinski, der vom Schweizerischen Literaturarchivs und der Universität Genf geleitet wird, ein internationales Kolloquium zum Thema  «À distance de loge». Das Kolloquium ist Teil eines Projekts zur kritischen Literatur und zur Genfer Schule.    [TA]

19. November, 9–19 Uhr, Schweizerisches Literaturarchiv, Hallwylstrasse 15, Bern. 20. November, Universität Genf (Bastions, Salle B 112), Rue De-Candolle 4, Genf.www.nb.admin.ch/als