Klarheit
1917 geboren, wuchs Irving mit seinem Bruder Arthur, der ein bekannter Filmregisseur wurde («Bonnie und Clyde»), in Plainfield und Philadelphia auf. Nachdem er seinen Traum, Maler zu werden, aufgegeben hatte, wandte er sich der Fotografie zu. Ab 1943 arbeitete Penn für «Vogue». Er war ein Meister des Klaren und Kühlen. So liess er die Models vor grauem oder weissem Hintergrund posieren. Penn prägte unter anderem die «Vogue» mit mehr als 150 Titelbildern. Neben der Modefotografie wurde Penn für seine Schwarzweiss-Porträts berühmt. Von Pablo Picasso über Jean Cocteau bis Anaïs Nin fotografierte er vor allem Künstler und schuf viele moderne Ikonen. Doch Irving Penn hatte auch Interesse an der Welt jenseits der westlichen: Er reiste in ferne Länder wie Papua-Neuguinea oder Benin und porträtierte die Menschen vor Ort. Und nicht zuletzt war der Fotograf auch ein Meister des Stilllebens. Irving Penn ist am 7. Oktober in New York gestorben.