Jerusalem Foundation

October 28, 2011

Wechsel an der Spitze


Nach fast 45 Jahren an der Spitze der Jerusalem Foundation (JF) gibt Ruth Cheshin ihr Amt als Präsidentin ab. Die Direktion der JF ernannte am Dienstag Mark Sofer einstimmig zu ihrem Nachfolger. Der in London aufgewachsene Sofer, Vater von drei Töchtern, blickt auf eine beachtliche diplomatische Karriere zurück, die er als Botschafter Israels in Indien abschloss. Zudem war Sofer auch Vizegeneraldirektor des israelischen Aussenministeriums und Botschafter in Irland. Er war unter anderem auch in New York und Südamerika postiert. Mit Sofers Ernennung zum Präsidenten der JF endet ein Prozess, den Ruth Cheshin vor zwei Jahren zwecks Ernennung eines Nachfolgers eingeleitet hatte. Die scheidenden Präsidentin, die die JF seit deren Gründung 1966 durch Teddy Kollek geleitet hatte, war massgeblich an der Mobilisierung von über 1,5 Milliarden Dollar für Tausende von Programmen und Projekten beteiligt, die alle ein Ziel verfolgten: Hebung der Lebensqualität für alle Einwohner von West- und Ostjerusalem, ungeachtet ihrer ethnischen oder religiösen Abstammung. Das Schwergewicht der Aktivitäten der JF liegt auf den Bereichen Bildung, Kultur, Toleranz, Koexistenz, Gemeinde, Wohlfahrt und Gesundheit. Unter Ruth Cheshins Leitung hat die JF sieben Filialen im Ausland eröffnet. «Ich bin sicher», meinte sie im Zusammenhang mit der Wachtablösung, «dass die Jerusalem Foundation unter Mark Sofer fortfahren wird, erfolgreich tätig zu sein.»     [ju]