Interreligiöser Dialog
Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, am 28. April 1946, ist die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft Schweiz (CJA) gegründet worden. Das Verhältnis zwischen Juden und Christen war damals auch in der Schweiz ein kühles, distanziertes. Antisemitismus war verbreitet, und das Zusammenleben zwischen Juden und Christen war eher ein Nebeneinander als ein Miteinander. Mit der Gründung der CJA sollte der interreligiöse Dialog gefördert werden. Vorurteile, Diskriminierungen und Antisemitismus sollten bekämpft und ein wechselseitiges Verständnis zwischen Judentum und Christentum angestrebt werden. Konkret wurden Orte der Erinnerung an die Schoah und deren Opfer geschaffen sowie Projekte, Tagungen, Diskussionsveranstaltungen und Vorträge organisiert. [zu]