Illustrator
Der 1914 im rumänischen Râmnicu Sarat geborene Künstler studierte zuerst Philosophie an der Universität von Bukarest, bevor er 1933 ein Architekturstudium in Mailand begann. Bis zu seinem Abschluss 1940 arbeitete Steinberg schon damals als Cartoonist für ein Satiremagazin. 1940 verliess der junge Künstler das zunehmend antisemitisch geprägte Italien und emigrierte über die Dominikanische Republik in die USA. Schon 1942 begann die lebenslange Beziehung Steinbergs mit dem «New Yorker», für den er fast 90 Titelbilder und über 1200 Zeichnungen gefertigt hat. Diese Illustrationen drängten den Rest seines Werkes für längere Zeit in den Hintergrund. Saul Steinbergs vielfältiges Schaffen kann nun vom 22. August bis 2. November im Kunsthaus Zürich in der Ausstellung «Saul Steinberg: Illuminations» entdeckt werden. [TA]