Häftling besteht auf Koscher-Verpflegung
Zum zweiten Mal bereits hat Howard Ackerman, 50, Klage gegen die Gefängnisbehörde des US-Staates Nevada erhoben, die sich angeblich weigert, ihm koschere Mahlzeiten zu verabreichen. In seiner Anklageschrift behauptet Ackerman, ein orthodoxer Jude, der wegen Entführung eine lebenslange Haftstrafe verbüsst, er sei aus «Rache» für seine erste Klage in ein Gefängnis verlegt worden, in dem er keine koscheren Mahlzeiten erhalten könne. Die erste Klage hatte er im vergangenen Juni eingereicht, nachdem durchgesickert war, dass die Gefängnisbehörde die Lieferung von Koscherverpflegung einstellen werde. Das würde laut Ackerman sein in der Verfassung verankertes Recht auf freie Religionsausübung verletzen. Die Gefängnisbehörde reagierte mit dem Hinweis, sie würde wohl ihren Mahlzeitenplan ändern, aber deswegen die Lieferung von koscherem Essen für Insassen nicht einstellen. [TA]