Frieden
Doch Scarlett Johansson will und kann mehr als schön sein. Schon als Kind besuchte sie die Lee-Strasberg-Schauspielschule, wen wundert’s, wählten doch ihre Eltern Scarletts Vornamen in Anlehnung an Scarlett O’Hara, die berühmte Heldin aus «Vom Winde verweht». Im Alter von zehn Jahren stand Johannsson zum ersten Mal vor der Kamera. Ihre Rolle in «Lost in Translation» von Sofia Coppola machte die Schauspielerin 2003 international berühmt. Doch Schauspielern alleine ist Scarlett Johannsson zu wenig – im Frühjahr dieses Jahres stellte sie ihr Album «Anywhere I Lay My Head» mit Coverversionen von Tom Waits’ Liedern vor. Und nicht zuletzt engagiert sich Johansson auch humanitär und ist als Botschafterin der britischen NGO Oxfam unterwegs. Am letzten Donnerstag moderierte sie in Oslo das Friedensnobelpreis-Konzert und machte sich für die Mediationsmethode des diesjährigen Friedensnobelpreisträgers Martti Ahtisaari stark, die sie allen Staatsmännern als Pflichtlektüre verordnen möchte.