Fragen
Die Basler Grossrätin Christine Wirz (LDP) hat in einer Interpellation Fragen an die Regierung hinsichtlich des Projekts für ein Museum über die Flüchtlingsgeschichte im Zweiten Weltkrieg gestellt (vgl. tachles 05/11). Wirz möchte auch wissen, weshalb der bereits vor elf Jahren erteilte Auftrag der Regierung an die Kunstkommission, ein Mahnmal für abgewiesene Flüchtlinge zu errichten, scheiterte, und weshalb damals auf einen Wettbewerb verzichtet wurde. Wirz sagt gegenüber tachles: «Die Errichtung eines Mahnmals begrüsse ich sehr. Diese Thematik ist aber besonders sorgfältig und mit der nötigen Sensibilität anzugehen. Besonders, wenn es darum geht, Jugendlichen die Flüchtlingsgeschichte näherzubringen.» Wirz betont, sie habe die teilweise kontrovers geführte Diskussion über die Planung einer Ausstellung im Bahnwärterhäuschen in Riehen mitverfolgt und sei der Meinung, dass ein solches Mahnmal nur mit Unterstützung und Mitsprache aller Kreise, die sich mit der Thematik auseinandersetzen, zu schaffen ist. In der Interpellation vom 7. Februar stellt Wirz zudem die Frage, wie die Regierung heute zu einem Museum für Flüchtlingsgeschichte im Zweiten Weltkrieg stehe. [vw]