Erhöhter Alarm in Jerusalem

August 22, 2011
Weil den Geheimdiensten Informationen über geplante Terrorangriffe vorgelegen hatten, wurde über Jerusalem und andere israelische Städte erhöhte Alarmbereitschaft verhängt. Es gab Autoschlangen von bis zu 10 Kilometern Länge.

Die zahlreichen Zusammenstösse zwischen israelischen Sicherheitskräften und palästinensischen Gläubigen am Rande des Freitagsgebets auf dem Jerusalemer Tempelberg liessen vermuten, dass das Geschehen im Süden des Landes die Spannung und Emotionen gefährlich hat ansteigen lassen. Am Sonntag fand die Eskalation ihre Fortsetzung durch eine merkliche Erhöhung der Terror-Bereitschaft für Jerusalem und andere Städte des Landes, nachdem Geheimdienste von Plänen für eine mögliche Terrorattacke in der Hauptstadt sprachen. Die Polizeipatrouillen wurden sichtlich verstärkt, an zahlreichen improvisiert errichteten Strassensperren wurden verdächtig erscheinende Fahrzeuge und Personen eingehend kontrolliert, und Soldaten durften von ihren Basen nur dann nach Hause fahren, wenn sie zu diesem Zweck nicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen waren. Innert kurzer Zeit erreichten die Warteschlangen auf den Strassen rund um Jerusalem eine Länge von über zehn Kilometern. [JU]