Ein Hauch von Hollywood
Kirk Douglas hatte für alles nicht nur die passende, sondern einzig richtige Antwort. Beispiele: wie er es nach dem Schlaganfall geschafft hätte, wieder zu sprechen - weil ein Schauspieler, der nicht sprechen könne, nutzlos sei. Warum sich der 1916 geborene Issur Danielovitch einen anderen Namen zugelegt hätte - weil man bei dem Namen Issur eher einen Ballettänzer als einen Schauspieler vermutet hätte. Wenn der Berlinale-Leiter Moritz de Hadeln auch die eher privatere Frage nach der Schwiegertochter Catherine Zeta-Jones (verheiratet mit Sohn Michael) unterdrückt hätte, kam Kirk Douglas über das «wonderful girl» ins Schwärmen und verwies auf das Grübchen am Kinn des Enkels, dem Markenzeichen der Douglas. Das Schauspielerleben von Kirk Douglas ist gepflastert mit hochrangigen Auszeichnungen, «Awards». Bei allem Ruhm liess er nie aus den Augen, sich auch für andere in Not einzusetzen, wie in der Zeit der Kommunistenhatz in den USA.
In einem «Spiegel»-Interview wurde Kirk Douglas gefragt, warum er denn nicht auch einmal für das Präsidentenamt kandidiere. Seine Antwort: «Weil ich fürchte, ich hätte gewinnen können.»
*****
Auszeichnungen
- Goldener Bär an den Film: «Intimacy» von Patrice Chéreau
- Grosser Preis der Jury, Silberner Bär an den Film: «Shi Sui De Dan Che» von Wang Xiaoshuai
- Preis der Jury, Silberner Bär, an den Film: «Italiensk for Begyndere» von Lone Scherfig
- Silberner Bär für beste Darstellerin an: Kerry Fox
- Silberner Bär für besten Darsteller an: Benicio del Toro
- Silberner Bär für beste Regie an: Lin Cheng-Sheng
Weitere Preisträger und Auszeichnungen unter: http://www.berlinale.de