Dialog

May 30, 2008
Eine erfreuliche Forderung stellte im März der saudi-arabische König Abdullah bin Abdul Aziz. An einem Seminar betonte er, wie wichtig es wäre, den Dialog zwischen den drei monotheistischen Religionen – Islam, Christentum und Judentum – wieder stärker zu fördern.
<strong>Abdullah bin Abdul Aziz</strong>

«Die Idee ist, Vertreter aller monotheistischen Religionen zu bitten, sich mit ihren Brüdern mit Vertrauen und Aufrichtigkeit allen Religionen gegenüber zusammenzusetzen. Denn wir glauben alle an denselben Gott.» In einem Presseschreiben begrüsste der World Jewish Congress (WJC) den Vorschlag. WJC-Präsident Ronald Lauder nannte die Initiative einen lobenswerten Schritt nach vorne. Der WJC hoffe, dass sich andere Religionen und politische Führer auf der ganzen Welt anschliessen. Der Vorstandsvorsitzende Matthew Bronfman betonte weiter, dass der WJC bereit sei, an allen interreligiösen Gesprächen teilzunehmen, welche auf gegenseitigem Respekt basieren. Er wies darauf hin, dass er hoffe, die Initiative fördere ein besseres Verständnis für den Islam. [UR]