Dialog
Botschafter Elgar verglich die Schweizer Iran-Politik mit dem Appeasement gegenüber Hitler in den dreissiger Jahren und sorgte damit für Empörung bei Schweizer Politikern. Auch die Schweizer Unterstützung einer Sondersitzung des Uno-Menschenrechtsrats zum Krieg im Gazastreifen im Januar dieses Jahres wurde von Israel scharf kritisiert. Die Schweiz habe sich als einziges westliches Land hinter einen Antrag der arabischen Länder gestellt und ergreife damit klar Partei gegen Israel, erklärte Elgar dazumal in einem Interview mit der «Sonntags-Zeitung». Israel zeigte denn auch kein Interesse mehr daran, die bilateralen Gespräche mit der Schweiz weiterzuführen. Nun zeichnet sich jedoch ein erster Lichtblick für die abgekühlte Beziehung der beiden Länder ab. Wie Elgar in der «NZZ am Sonntag» bestätigte, zeigt sich Israel bereit, den Dialog mit der Schweiz wieder aufzunehmen und zu fördern. [zu]