Der grosse Führer?
Staatspräsidenten halten Neujahrsansprachen, Bernhard Schaub, Holocaust-Leugner und Exponent der rechtsextremistischen Bewegung «Europäische Aktion» (EA), veröffentlicht zur «Wintersonnenwende 2011» seinem «Leitbrief 1» und schlägt einen grossen historischen Bogen, um die EA-Ideologie zu begründen. Und das geht so: Der Tod des letzten Hohenstaufen (im Jahre 1268) habe den «Sieg der Kirche über die altrömisch-germanische Reichsidee» gebracht und damit unter anderem das Ende der «Vorrechte der Freien und Vornehmen». Denn: Die «kommunistische christliche Botschaft» habe im Laufe der Jahrhunderte «zur Zersetzung aller aristokratisch-hierarchischen Ideen und Lebensformen» geführt. Am Ende dieses «Zerfallsprozesses» ständen die Französische und die Russische Revolution «mit ihren Zwangsvorstellungen von der ‹Gleichheit aller Menschen› und den ‹Menschenrechten› überhaupt». Und – so behauptet Schaub weiter – weil die Französische Revolution den Juden die «Gleichstellung» gebracht hätte, hätten sich diese innert Jahrzehnten an die «Spitze» der Hochfinanz, der Medien und der Politik gesetzt. Insgesamt habe sich der «Zionismus» als «stärkste politische Kraft» weltweit durchgesetzt. Er beherrsche heute «die Schlüsselpositionen der USA» und dirigiere «die Finanz-, Wirtschafts- und Militärmaschine dieser Weltmacht und ihrer europäischen Kolonien nach Gutdünken, ebenso die Medien und das Bildungswesen der gesamten westlichen Hemisphäre». Um gegen diesen «Wahnsinn» anzukämpfen, sei, so Bernhard Schaub weiter, im Jahre 2010 «unsere politische Kampforganisation», die EA, gegründet worden. Und diese EA brauche «ihre elitäre Kerngruppe». Und natürlich, dies schreibt der Holocaust-Leugner zwar nicht explizit, geht Schaub dieser Elite voran, als Führer, was denn sonst?