Den Beobachtern sind die Hände gebunden
Die ersten fünfzig Beobachter der Arabischen Liga sind an Bord eines ägyptischen Privatflugzeugs am Montag in Damaskus eingetroffen, um zu untersuchen, ob das Regime von Präsident Bashar Assad sich an eine ausgehandelten Friedensplan hält oder nicht. Auf den ersten Blick verstärkt sich aber der Eindruck, dass die Assad-treuen Truppen den Beobachtern ein effizientes Arbeiten gar nicht ermöglichen. Am Montag sind nach Angaben aus syrischen Oppositionskreisen zudem mindestens 53 Personen bei den Zusammenstössen umgekommen. Die Armee hat in der hart umkämpften Stadt Homs alleine rund 4000 Soldaten und hundert Tanks eingesetzt. Die Aussichten auf eine baldige Beendigung der nun schon über neun Monate andauernden verlustreichen Unruhen stehen schlecht. [JU]