Das ist die OECD
Die OECD ist die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit Hauptsitz in Paris. Sie wurde 1960 von damals 20 Staaten, unter ihnen die Schweiz, gegründet. Heute hat sie 30 Mitgliedstaaten. Generalsekretär ist Angel Gurría, die Entscheide werden vom OECD-Rat gefasst. Das Budget (2009) beträgt 320 Millionen Euro. Als ihr Ziel bezeichnet die OECD, die Regierungen von Staaten der ganzen Welt zusammenzubringen, die der Demokratie und der Marktwirtschaft verpflichtet sind, um ein nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum zu unterstützen, die Beschäftigung zu fördern, den Lebensstandard zu erhöhen, finanzielle Stabilität aufrechtzuerhalten, anderen Ländern bei der wirtschaftlichen Entwicklung beizustehen und zum Wachstum des Welthandels beizutragen. Im Mai 2007 luden die OECD-Länder einstimmig fünf Staaten zur Aufnahme von Beitrittsverhandlungen ein: Chile, Estland, Israel, Russland und Slowenien. Die Aufnahme Chiles wurde bereits unterzeichnet, jene Russlands verschoben. Der Aufnahmeprozess der drei anderen Staaten soll, wie ein OECD-Sprecher bestätigt, bis zum Treffen des OECD-Rats auf Ministerebene am 27. und 28. Mai 2010 abgeschlossen werden. [gb]