Bibis Pläne
Die tiefe Krise, in der sich die Wirtschaft des Landes befindet und die bereits massenweise Arbeitsstellen bedroht, will er unter anderem mit drastischen zweistelligen Steuersenkungen bekämpfen, um auf diese Weise auch den Konsum anzukrubeln. Ausserdem will er die Kreditkrise lindern, indem die vier Milliarden Dollar, die von den amerikanischen Kreditgarantien noch übrig sind, zur Gewährung von Krediten in Israel verwendet werden. Gezielte Massnahmen will der Kandidat für den Posten des Regierungschefs zudem in den Bereichen Seehäfen, Wasser, Elektrizität und Flugindus-trie ergreifen. Die Abschreibungen für Investitionen im Industriesektor sollen beschleunigt und die Reform der israelischen Bodenverwaltung vollendet werden. Schliesslich soll die Infrastruktur des israelischen Transportwesens ausgebaut werden. Auch hofft Netanyahu, das Budget für Investitionen im Hightech-Bereich aufstocken zu können, um «brain drain» vorzubeugen. Empfehlung: Diese Liste ausschneiden und ein paar Monate nach Netanyahus allfälligem Wahlsieg mit der Realität vergleichen. [JU]