Barbara Honigmann mit Max-Frisch-Preis geehrt
Am Sonntag wurde der diesjährige Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich an Barbara Honigmann verliehen (vgl. tachles 19/11). Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch begrüsste die anwesenden Gäste, Andreas Kilcher hielt die Laudatio auf die deutsch-jüdische Schriftstellerin Barbara Honigmann, die sich
anschliessend selbst zu Wort meldete. Kilcher sagte unter anderem: «Alle Bücher von Barbara Honigmann weisen grundsätzlich den Charakter des Autobiografischen auf. Das Schreiben tritt bei ihr gewissermassen in der elementaren Funktion der Selbstbespiegelung, der Reflexion auf. Eben diese Funktion der Introspektion teilt Barbara Honigmann nochmals mit Max Frisch; literarisch gesehen ist dies vielleicht sogar die grösste Verwandtschaft der beiden.» [vw]