Arabisch-Israelische Literatur
Seine Kolumnen in «Haaretz» erfreuen sich grösster Beliebtheit: Sayed Kashua ist ein Grenzgänger. Denn Kashua, geboren 1975 in Tira, ist ein arabischer Israeli, aufgewachsen mit Arabisch als Muttersprache, doch als Literat im Hebräischen daheim. Ob als Drehbuchautor der israelischen Sitcom «Awoda aravit», Kolumnist oder als Romanautor: Kashua hat Erfolg in Israel und lebt dennoch zwischen Stühlen. Der Autor stellt nun sein neu auf Deutsch erschienenes Buch «Zweite Person Singular» vor, in dem er die Geschichten eines erfolgreichen arabischen Rechtsanwalts, der sein möchte wie die anderen und sich seiner arabische Herkunft schämt, und des Sozialarbeiter Amirs, der die Identität seines komatösen jüdischen Pfleglings Jonathan übernimmt, erzählt, deren beider Leben von der schwierigen Minderheitensituation geprägt ist. Moderiert werden die Anlässe in Basel und Zürich von Michael Guggenheimer (auf Englisch). [TA]
Donnerstag, 27. Oktober, 19 Uhr, Literaturhaus, Barfüssergasse 3, Basel.
Freitag, 28. Oktober, 19.30 Uhr Theater Rigiblick, Germaniastrasse 99, Zürich.