200 Millionen Dollar für den Mord an Leiby Kletzky

August 31, 2011
Der Vater des ermordeten Leiby Kletzky reicht Zivilklagen gegen Leibys Mörder und desses Vater ein.
Der Mörder Levi Aron

Nachman Kletzky, der Vater des 8-jährigen Leiby aus Brooklyn, der letzten Monat entführt und ermordet wurde, hat vergangenen Montag Zivilklagen über insgesamt 200 Millionen Dollar gegen Leibys Mörder Levi Aron und dessen Vater eingereicht. Aron wird beschuldigt, den Jungen auf dem Heimweg entführt und getötet und seine Leiche verstümmelt zu haben. Wie Kletzkys Anwalt Mark Goldsmith erklärte, entspreche die Höhe der geforderten Summe lediglich der Grausamkeit und Abscheulichkeit der Tat: «Dies ist das Schrecklichste, was einer Familie überhaupt geschehen kann.» Die beim Brooklyn Supreme Court eingereichte Klage richtet sich mit 100 Millionen Dollar gegen Levi Aron und mit der gleichen Summe gegen dessen Vater, Jack Aron, dem das Haus gehört, in welchem die Gräueltat geschah. Als Begründung für die Klage gegen den Vater wird genannt, dass dieser verfehlt habe, seinen Sohn zu beaufsichtigen und ihm erlaubt habe, «Werkzeuge des Terrors» im Haus aufzubewahren, obwohl er «von den bösartigen ... Neigungen seines Sohnes» gewusst habe. Levi Aron gestand, Leiby umgebracht zu  haben, erklärte sich jedoch des Mordes nicht schuldig. Er wird als schuldfähig eingestuft. [TA]