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IRAN

«Geständnis» eines angeblichen Mörders

August 24, 2011

Vor einem iranischen Gericht gab Majid Jamali-Fashi zu, im Januar 2010 den Nuklearwissenschafter Massoud Ali-Mohammadi ermordet zu haben. Dieser Fall war der erste von inzwischen vier tödlichen Anschlägen auf iranische Atomexperten. Für die Taten macht Teheran amerikanische und israelische Agenten verantwortlich, die mit ihrem Vorgehen die nukleare Aufrüstung der Islamischen Republik untergraben wollten. Nach Ausführungen des iranischen Staatsanwaltes soll Jamali-Fashi in Israel ausgebildet und auch vom jüdischen Staat bezahlt worden sein. Die Anklage gegen ihn lautet dem Vernehmen nach auf «Krieg gegen Gott», Zusammenarbeit mit Israel und Drogenbesitz. – In einem offensichtlichen Versuch, das iranische Nuklearprogramm vor möglichen Angriffen zu schützen, hat das Land begonnen, seine Ausrüstung für die Anreicherung von Uran in unterirdische Bunker zu verlegen. [TA]





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