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5. April 2008, 8. Jahrgang, Ausgabe 14 Ausgabe: Nr. 14 » April 5, 2008

Der tiefe Dollar macht sich bemerkbar

April 5, 2008
Innerhalb von einem Jahr hat der amerikanische Dollar gegenüber dem Schekel rund 18 Prozent verloren. Das wirkt sich bremsend auf den Jerusalemer Immobilienmarkt aus. Potenzielle Käufer sind nicht mehr bereit, unbesehen fast jeden Preis zu zahlen.
Von Rinat Nahum-Halevy
Bis vor Kurzem pflegten Ausländer, die in Jerusalem eine Wohnung kauften,
zu sagen: «Der Markt in der heiligen Stadt hat keinen Preis.» Heute
meinen Immobilienagenten in Israels Hauptstadt, es gebe mittlerweile eine Grenze,
die die... more...

«Zwei Sichtweisen, das ist die Realität»

April 5, 2008
Gewissermassen als intellektuelles Gegenstück zu seiner Purimparty lud der Verein Jüdischer StudentInnen Zürich letzte Woche zu einer Podiumsdiskussion zur Darstellung Israels in den Schweizer Medien ein.
Von Simon Spiegel
Nicht nur der Nahostkonflikt an sich sorgt hierzulande oft für hitzige
Diskussionen, auch die Art und Weise, wie über ihn berichtet wird. Von
jüdischer Seite ist oft der Vorwurf zu hören, die Medien würden
eine einseitige israelkritische... more...

Bestechungen und Siedlungsbau

April 5, 2008
Einmal mehr zeichnet sich in Israel ein neuer Bestechungsskandal ab, in den laut Gericht ein prominentes Mitglied der Shas-Partei verwickelt ist. Zudem scheint die Bautätigkeit in den Westbanksiedlungen vor einem Rekordjahr zu stehen, und die Meldungen von der Nordgrenze deuten auf eine beunruhigende Entwicklung hin.
Von Jacques Ungar
Shlomo Benizri, seit 1992 Knessetabgeordneter der Shas-Partei, denkt nicht
daran, aus dem Parlament auszuscheiden. «Wenn ich demissionierte»,
erklärte er am Dienstag an einer Pressekonferenz, «würde ich
damit eigenhändig meine politische... more...

Konsequent inkonsequent

April 5, 2008
Editorial von Simon Spiegel

Wenn über die Darstellung Israels in den Medien diskutiert
wird, wie das letzte Woche an einem Podiumsgespräch in der Israelitischen
Cultusgemeinde Zürich der Fall war, geht es sehr schnell auch um sprachliche
Feinheiten: Muss es Grenzmauer, Grenzzaun oder Absperranlage... more...

Mündig

April 5, 2008
Der Psychologe und Psychoanalytiker Arno Gruen wird dieses Jahr 85 Jahre alt.
Der in Berlin geborene Gruen, der mit seiner Familie 1936 in die USA flüchten
konnte, stellt immer wieder die Frage, inwieweit Erziehung aus Kindern Menschen
macht, die vom eigenen erlittenen Schmerz derart abgeschnitten sind, dass sie
ihn als Erwachsene nicht mehr... more...

Eine deutliche Mahnung

April 5, 2008
Die Gesellschaft Schweiz-Israel äussert ihre Sorgen über die «einseitige Schweizer Nahost-Politik» in einer schriftlichen Stellungnahme.

Die Gesellschaft Schweiz-Israel (GSI) kritisiert die Zustimmung der Schweiz
im Rahmen des UN-Menschenrechtsrats für die einseitige Verurteilung Israels,
weil dieses den fortgesetzten Raketenangriffen der Hamas aus dem Gazastreifen
mit Militäraktionen begegnet: «Im... more...

Der Protest der Nobelpreisträger

April 5, 2008
Unter Anführung von Elie Wiesel haben 25 Nobelpreisträger die chinesische Regierung dazu aufgefordert, die Gewaltanwendung ihrer Truppen gegen die Demonstranten in Tibet zu beenden.
Nobelpreisträger Elie Wiesel, der bekanntlich wegen «anderweitiger
Verpflichtungen» an den Feierlichkeiten für den 60. Unabhängigkeitstag
des Staates Israel nicht teilnimmt (vgl. tachles 12/08), hat 25 weitere Nobelpreisträger
mobilisiert, in einem Brief die... more...

Farbenrausch eines Aussenseiters

April 5, 2008
Er blieb bis zuletzt ein unbeirrbarer Einzelgänger: Chaim Soutine war einer der vielen jüdischen Maler aus Osteuropa, welche die «École de Paris» mitbegründeten. Das Kunstmuseum Basel ehrt den «artiste maudit» bis zum 6. Juli mit einer grandiosen Werkübersicht.
Von Walter Labhart
In der Sammlung Rosengart in Luzern nimmt unter den vielen Bildern von Marc
Chagall, Paul Klee, Pablo Picasso und weiteren Künstlern das Ölgemälde
«Mas à Céret» von Chaim Soutine eine besondere Stellung
ein. Es ist das einzige Werk dieses... more...

Viel Vorfreude auf das neue Zentrum

April 5, 2008
Chabad Esra war viele Jahre im Pflegeheim Esra (heute Krankenheim Riesbach) zu Hause. Nun findet im April der ersehnte Umzug in ein eigenes Zentrum statt.

Nachdem Rabbiner Mendel Rosenfeld vor 26 Jahren in Zürich ein Chabad-Zentrum
gegründet hatte, holte er etwa neun Jahre später seinen Bruder Sholom
nach Zürich. Gemeinsam mit der Eröffnung des Altersheims Esra übernahm
Rabbiner Sholom Rosenfeld gemeinsam mit seiner... more...

Jüdisches Gemeindezentrum als Vorbild

April 5, 2008
Wie eine amerikanische Idee die jüdische Gemeinde in Bukarest verändert.
Von Julian Voloj
Als Mordecai Menahem Kaplan 1934 sein Buch «Judaism as a Civilization:
Toward a Reconstruction of American-Jewish Life» veröffentlichte,
sorgte er für grossen Aufruhr. Seine Idee, das Judentum als Kultur oder
Zivilisation zu sehen, wurde von... more...

Krise?

April 5, 2008
Der Chairman der Lehman Brothers Holding Inc. Richard S. Fuld beantragt Kapitalerhöhung von 4 Milliarden Dollar.
Sein Name steht für Kontinuität bei der Lehman Brothers Holding Inc.
Richard S. Fuld. Der 62-jährige Chairman hat sein ganzes Berufsleben bei
der 1850 von bayerisch-jüdischen Einwanderern in Alabama gegründeten
Investmentbank verbracht. Ehrgeizig, kompetent und... more...

Kurz vor der Schliessung?

April 5, 2008
Das Zürcher Koscher-Restaurant Schalom steht vor dem Aus, wenn nicht bald einige hunderttausend Franken gefunden werden, um den drohenden Konkurs der Betreibergesellschaft Hadar AG abzuwenden. Das Personal erhielt die Kündigungen, Lieferanten warten auf Bezahlung.
Das Koscher-Restaurant Schalom im Gemeindehaus der Israelitischen Cultusgemeinde
Zürich (ICZ) läuft sehr gut, aber bei der Betreiberin Hadar AG türmen
sich Schulden, die rund 350 000 Franken betragen sollen, fast nur Lieferanten-Rechnungen.
Sie häuften sich in nur... more...

Jeder bekommt, was er braucht

April 5, 2008
Moshe Arens über Olmerts Regierungsprogramm

Wer behauptet, unser Premierminister habe kein Programm? Zwar hat Ehud Olmert
gelegentlich gesagt, ein Premier brauche kein Programm, er müsse ganz einfach
seinen Job erledigen. Es stimmt auch, dass Olmert seit seinem Amtsantritt neue
Programme ganz nach Belieben... more...
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