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26. Juni 2009, 9. Jahrgang, Ausgabe 26 Ausgabe: Nr. 26 » June 25, 2009

Was geschieht mit den Gräbern?

Von Alexander Alon, June 25, 2009
Auf dem Areal des geplanten Erweiterungsbaus des Zürcher Kunsthauses werden jüdische Gräber vermutet. Dies scheint auch eine jüdische Organisation aus dem Ausland zu interessieren.
Bereits vergangenen Sommer berichtete tachles (vgl. tachles 34/08) über den Erweiterungsbau des Zürcher Kunsthauses, der von der Stiftung Zürcher Kunstgesellschaft, der Stiftung Zürcher Kunsthaus und der Stadt Zürich geplant wird und der auf dem Gelände eines mittelalterlichen jüdischen... more...

Der Golan

Jacques Ungar, June 25, 2009
Einige Zahlen


Die Golanhöhen, politisch-militärischer Zankapfel zwischen Israel und Syrien, erstrecken sich über eine Fläche von 1158 Quadratkilometern. Syrien nennt 180 185 Quadratkilometer sein eigen, Israel deren 20 770.Der Golan ist rund 64 Kilometer lang und 15 Kilometer... more...

Obamas Hochseilakt

Andreas Mink, June 25, 2009
Die Situation in Iran wird zur Prüfung für US-Präsident Barack Obama. Nicht nur Konservative verlangen eine härtere Haltung gegenüber den Mullahs, während gleichzeitig viele Beobachter Obama als einen Urheber der Demonstrationen würdigen.

So wie ein Platzregen die Wüste zum Blühen bringt, haben die Unruhen in Iran die amerikanischen Neokonservativen unversehens aus ihren Schlupflöchern gelockt. Selbst der ehemalige Pentagon-Vize Paul Wolfowitz hat sich in der «Washington Post» mit der Aufforderung an Barack Obama zu Wort... more...

Ein Leben für die Bühne

Georges B. Ségal, June 25, 2009
Der Schauspieler, Operettensänger und Theaterintendant Egon Karter war Gründer und langjähriger Leiter der Basler Komödie. Im Mai wurde ein Teil seines Nachlasses versteigert.
Der 1911 in Mährisch Ostrau geborene tschechisch-schweizerische Schauspieler Egon Karter spielte bereits mit 17 Jahren in Theatern und Wanderbühnen und wurde später an der Wiener Volksoper engagiert. 1935 erhielt er eine Nebenrolle im Spielfilm «Das Geheimnis der Mondscheinsonate». Ab dem Jahr... more...

Für Jeden etwas

Jacques Ungar, June 25, 2009
Tourismus auf dem Golan

Die fast völlige Ruhe, die seit 1967 an der Waffenstillstandslinie zwischen Israel und Syrien auf dem Golan herrscht, erlaubt es den Israeli, die Hügelzüge, die seit dem Knessetbeschluss von 1981 als israelisches Territorium gelten, gezielt zu erschliessen. Weinberge und Kellereien sind... more...

Freund der Nazis und begnadeter Autor

Cnaan Lipshitz, June 25, 2009
Anlässlich seines 150. Geburtstags finden in Norwegen zahlreiche Anlässe in Erinnerung an den Schriftsteller und Nazisympathisanten Knut Hamsun statt. Kritiker meinen, das Land untergrabe damit die Bemühungen der internationalen Taskforce zur Aufklärung über den Holocaust, dessen Vorsitz Norwegen innehat.

Während die Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag des Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers Knut Hamsun im Gange waren, hat Norwegen im vergangenen März den Vorsitz der von 26 Nationen gebildeten Taskforce für internationale Zusammenarbeit in der Holocaust-Erziehung übernommen. Nach... more...

Transparenz?

Simon Spiegel, June 25, 2009
Das grösste Unternehmen der Schweiz ist auch eines der verschwiegensten:
Vergangenes Jahr erwirtschaftete die in Zug ansässige Rohstoffhandelsfirma Glencore unter CEO Ivan Glasenberg einen Umsatz von 152,2 Milliarden Dollar. Bisher gab das 1974 von Marc Rich als Marc Rich & Co. AG gegründete Unternehmen ausser Bilanzsumme und Umsatz keine weiteren Zahlen bekannt.... more...

Exterritoriale Israeli, die nach Syrien wollen

Jacques Ungar, June 25, 2009
Am Eingang des Dorfes Ghajar an der libanesischen Grenze weht zwar die Flagge Israels, doch der israelische Normalbürger darf das Dorf nicht betreten. Das ist nicht die einzige Absurdität in Ghajar, dessen Einwohner im Rahmen eines Gesamtfriedensabkommens wieder zu Syrien gehören wollen wie vor 1967.
Die 2300 Einwohner des Dorfes Ghajar direkt an der israelisch-libanesischen Grenze sind nicht zu beneiden. Spätestens seit 1981, als die Knesset die israelische Rechtsprechung auf die 1967 eroberten Golanhöhen ausdehnte – auch das ehemals syrische Ghajar gehörte dazu –, sind alle... more...

«Es wird schwieriger»

Peter Abelin, June 25, 2009
Das Friedensdorf Neve Shalom / Wahat al-Salam hat auch den Krieg in Gaza trotz interner Spannungen unbeschadet überstanden. Wie Evi Guggenheim Shbeta an der Jahresversammlung der Schweizer Freunde in Basel berichtete, erfreut sich die Dorfschule sogar wachsender Beliebtheit in der weiteren Region.

Das Zusammenleben von Juden und Palästinensern sei in Neve Shalom / Wahat al-Salam derart zur Selbstverständlichkeit geworden, dass es auch der Krieg in Gaza nicht habe in Frage stellen können, sagte die seit über 30 Jahren im Friedensdorf lebende gebürtige Zürcherin Evi Guggenheim Shbeta in... more...

Die Krise macht erfinderisch

Zohar Blumenkranz, June 25, 2009
Die Israel anfliegenden Fluggesellschaften befinden sich in einem Konkurrenzkampf, der in dieser Form zu Beginn der Sommer-Hochsaison bislang noch nie zu beobachten gewesen ist.
In der vergangenen Woche haben El Al und Issta Offerten lanciert, die in der Geschichte der Luftfahrtindustrie einzigartig sein dürften: Kaufe ein Ticket und erhalte ein zweites gratis dazu. Während eines Monats erhalten Kunden, die ein Ticket von Israel in den Fernen Osten, in die USA oder nach... more...

Irans Gesellschaft unterstützen!

Bernard-Henri Lévy, June 25, 2009
Bernard-Henri Lévy zur Lage in Israel

Stehen wir vor einem Fall von Massenbetrug? Vor einer neuen Art des Staatsstreichs? Wie können die Wahlen in Iran interpretiert werden, deren Resultate bereits vor der Schliessung der Wahllokale von den mit Geheimdiensten und Milizen kooperierenden Medien veröffentlicht worden sind? Angesichts des... more...

Selbstbestimmung bis in den Tod?

June 25, 2009
Editorial von Valerie Wendenburg

Moral. Die Diskussion ist neu entfacht: Nachdem der Bundesrat in der vergangenen Woche überraschend entschieden hat, neben gesetzlichen Schranken für die Suizidhilfe auch ein Verbot der Sterbehilfe-Organisationen Exit und Dignitas zu prüfen, werden das Leben, das Leiden und auch das Sterben... more...

Für die Schwächsten der Gesellschaft

Simon Spiegel, June 25, 2009
Unter dem Motto «Kids for Kids» will die neu gegründete Organisation Wizo Aviv wirtschaftlich schlecht gestellte Kinder in Israel unterstützen.
Als schwächste Mitglieder der Gesellschaft sind Kinder von wirtschaftlichen Problemen stets besonders schwer betroffen. Hier will Wizo Aviv, die jüngere Generation der bestehenden Wizo, einhaken. Das Ziel ist dabei ein doppeltes: Nicht nur möchte man etwas für die Kinder in Israel tun und... more...

Ein endloser psychologischer Kleinkrieg

Jacques Ungar, June 25, 2009
Verfrühte Meldungen über eine unmittelbar bevorstehende Freilassung des vor drei Jahren von der Hamas verschleppten Gilad Shalit zeigen die Grausamkeit des psychologischen Kleinkriegs, den die Palästinenser mittels des israelischen Soldaten führen.
Am Dienstag gelang es der palästinensischen Nachrichtenagentur Maan für kurze Zeit, die Aufmerksamkeit praktisch aller Israeli auf sich zu lenken. «Innert Stunden», so verkündete die Agentur, würde Gilad Shalit von seinen Entführern an Ägypten überstellt werden. Die Stunden des Dienstags... more...

Opfer oder Milliardenbetrüger?

Dan Goldberg, June 25, 2009
Verdächtigungen, wonach ein Mann aus ihrer Mitte Hunderte von Investoren um fast zwei Milliarden Dollar betrogen haben soll, erschüttern die homogene jüdische Gemeinschaft ehemaliger Südafrikaner im australischen Sydney.
Laut jüngsten Berichten hat der in Johannesburg aufgewachsene Barry Tannenbaum die grösste sogenannte Ponzi-Pyramide in der Geschichte des südafrikanischen Unternehmertums aufgebaut. «Es ist ganz so, als ob wir hier unseren eigenen, lokalen Madoff hätten», meinte ein jüdischer... more...

Ich darf das

June 25, 2009
Der Beginn des Buches lässt schon auf seinen weiteren Inhalt schliessen: «Mein Name ist Oliver Polak, ich bin 30 Jahre alt – und ich bin Jude. Sie müssen trotzdem nur lachen, wenn es Ihnen gefällt.» Polak blickt auf seine Jugend in Papenburg im Emsland zurück. Es geht um die beiden... more...
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