23. Oktober 2009, 9. Jahrgang, Ausgabe 43
Ausgabe: Nr. 43 » October 22, 2009
Trauma und Realismus
Von Jacques Ungar,
October 22, 2009
Netzer Hazani, Ganei Tal oder Neve Dekalim – drei Namen von Siedlungen, die es heute gar nicht mehr gibt. Mit der Zwangsevakuierung von rund 8000 Israeli aus dem Katif-Siedlungsblock im Gazastreifen im August 2005 verschwanden diese Ortschaften physisch von der israelischen Landkarte und versanken... more...
«Clash of Civilizations» in der öffentlichen Debatte
Von Nicole Dreyfus,
October 22, 2009
Die Minarett-Initiative, die Ende November zur Abstimmung gelangt, stellt die Probe aufs Exempel dar: Die Schweizer Öffentlichkeit debattiert seit Monaten darüber, ob künftig der Bau von Minaretten erlaubt oder verboten sein soll. Es werden Plakate gedruckt, aufgehängt und wieder abgehängt. Und... more...
Konkurrenz für die Lobby
October 22, 2009
Wie AIPAC seit vielen Jahren, lädt J-Street nun vom 25. bis 28. Oktober zu einer grossen Konferenz nach Washington, um die Regierung von Barack Obama bei ihrem Wirken zugunsten einer Zweistaatenlösung im Palästinakonflikt zu unterstützen. Zahlreiche namhafte Experten sowie Politiker meist aus... more...
Wem gehört die Schweiz?
October 22, 2009
Die Wir-Frage. Es gibt das integrative und das ausgrenzende Wir. Letzteres definiert eine Gruppe durch die Ausgrenzung anderer und weniger durch ein gewachsenes Selbstverständnis. Seit das Abstimmungsdatum der Anti-Minarett-Initiative bekannt ist, tobt ein heftiger, aufgeladener Kampf der... more...
Eine permanente Vertretung in Brüssel ist notwendig
Interview Yves Kugelmann,
October 22, 2009
TACHLES: Letzte Woche vertraten Sie die Schweiz bei der Eröffnung des Büros des Europäischen Jüdischen Kongresses (EJC) in Brüssel. Welche Funktion wird dieses Büro haben?ALFRED DONATH: Brüssel ist heute die politische Hauptstadt Europas. Es finden wöchentliche und teilweise tägliche... more...
Ausstellung, Katalog und Internet
October 22, 2009
Die Ausstellung «Reise durch jüdische Welten» zeigt nicht nur seltene und wertvolle Schriften, sondern präsentiert die Werke auch mit einem unkonventionellen und neuartigen Konzept. Die zwei äusseren Wände der Ausstellungsräume sind mit Esther-Rollen respektive Eheverträgen versehen. Die... more...
Star
October 22, 2009
Merken muss man sich in der aktuellen Staffel jetzt schon den Namen Stacey Solomon.Die 19-Jährige begeisterte in Englands Talentshow mit Louis Armstrongs «What a Wonderful World» Jury und Publikum und hat sich für die Endausscheidung qualifiziert. Zurzeit leben die 18 Finalisten in einem Haus in... more...
«Der Preis ist eine Ehre»
von Gisela Blau,
October 22, 2009
Mit diesem Preis wird das Lebenswerk von Robert Huber gewürdigt», sagt Claudia Kaufmann. Die Ombudsfrau der Stadt Zürich, früher Generalsekretärin im Departement von Bundesrätin Ruth Dreifuss, ist am kommenden Donnerstag die Laudatorin für den Präsidenten der Radgenossenschaft der... more...
Zeitreise der Superlative
Von Yves Kugelmann,
October 22, 2009
Der Eröffnungsakt an der Universität von Amsterdam ohne Pomp markierte gleich zu Beginn, wo-rum es dem Schweizer Sammler René Braginsky geht: um Qualität. Er möchte jüdische Vergangenheit, Tradition, Geschichte, Liturgie und Schriften ins Zentrum stellen, Konzentration auf den Inhalt ohne... more...
Eigenwillig
October 22, 2009
Das erklärte der Diplomat Avi Primor, ehemaliger israelischer Botschafter in Brüssel und Deutschland, in einem Interview mit der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Wir sollten unsere Position und unsere Argumente darlegen und nicht abseits stehen», meinte Primor, der sich mit seiner Ansicht in... more...
Integration der Religionsgemeinschaften
October 22, 2009
Mit den Einwanderern haben sich in der Schweiz neue Religionsgemeinschaften niedergelassen. So finden sich heute neben Protestanten, Katholiken und Juden vor allem auch russisch- oder griechisch-orthodoxe Christen, Hindus, Buddhisten sowie Muslime verschiedener Richtungen in unserem Land. Diese neue... more...
Keine schöne Kindergeschichte
October 22, 2009
Es herrscht Zucht und Ordnung: Der Pfarrer, der Gutsherr und der Arzt sind die Nobilitäten, die das Dorf und seine Bewohnerinnen und Bewohner beherrschen. Vor allem die Kinder werden durch körperliche Gewalt und öffentliche Blossstellung auf den vermeintlichen Pfad der Tugend gebracht. Doch dann... more...
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