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23. April 2010, 10. Jahrgang, Ausgabe 16 Ausgabe: Nr. 16 » April 22, 2010

Wovon die Israeli träumen

Von Jacques Ungar, April 22, 2010
Wer am 62. Unabhängigkeitstag nach positiven Entwicklungen im Staate Israel in den vergangenen zwölf Monaten Ausschau hält, der findet das Gewünschte vorwiegend im wirtschaftlichen Bereich. Einen Schatten auf das Bild wirft allerdings das Bildungswesen.
Gemäss Zahlen und Schätzungen des Magazins «The Economist» und des Internationalen Währungsfonds wuchs die israelische Wirtschaft im letzen Viertel des Jahres 2009 trotz globaler Krise um 4,8 Prozent, ein Ergebnis, das von keinem anderen westlichen Staat erreicht wurde. Nur Indien und China... more...

«Wissen bewegt uns»

April 22, 2010
 Die Universität Basel feiert in diesem Jahr ihren 550. Geburtstag. Unter dem Motto «Wissen bewegt uns» wird das Jubiläum bis Ende des Jahres mit verschiedensten Anlässen und Aktionen zelebriert. Dabei wird nicht nur auf die eigene Geschichte zurückgeschaut, sondern auch der Dialog mit der... more...

Fleisch

April 22, 2010
Seit mehr als 50 Jahren schockt Lucian Freud mit exzessiven Bildern.
Heute gilt er als einer der wichtigsten und teuersten Maler der Gegenwart. Nun widmet ihm das Centre Pompidou in Paris eine Ausstellung. Freuds Maxime spiegelt sich in jedem Exponat: Ein Porträtbild solle nicht nur wie der Porträtierte aussehen, sondern auch sein wie diese: aus Fleisch und Blut.... more...

El Al

April 22, 2010
Schmunzelnd sagt Helen Ashkenazi: «Dass man in einer Flugkabine aus Dankbarkeit zwischendurch von den Passagieren geküsst wird, ist wohl eine Besonderheit, die nur bei El Al vorkommt.»
Ashkenazi ist seit zehn Jahren als Flugbegleiterin bei El Al tätig. Am meisten geniesse sie den Austausch mit den Passagieren, die gute Atmosphäre mit der Crew, die bei El Al jeweils sehr jung ist. Da gehört die 36-Jährige schon fast zur Ausnahme, doch sei es gerade die Lockerheit und das... more...

Jüdische Gelehrte und die Universität am Rheinknie

von Daniel Zuber, April 22, 2010
Die Universität Basel feiert dieses Jahr ihr 550-jähriges Bestehen. Ein Blick auf einige jüdische Aspekte in der Geschichte der ältesten Universität der Schweiz.
Am 4. April 1460 wurde die Universität Basel als erste Universität der Schweiz eröffnet. Damals verfügte sie über vier Fakultäten: eine medizinische, eine theologische, eine juristische und jene der Artisten, welche die Studierenden auf das Studium an den drei erstgenannten Fakultäten... more...

Absage

April 22, 2010
Verwirrung kam um eine Bar Mizwa auf, die im Mai im südafrikanischen Johannesburg stattfinden wird.
Hat man Ex-Richter Richard Goldstone, seit der Publikation seines Uno-Berichts über die Rolle Israels und der Hamas im Gaza-Krieg in weiten israelischen und jüdischen Kreisen alles andere als beliebt, nahegelegt, der Bar Mizwa seines Enkels fernzubleiben? Klare Antworten auf diese Frage gab es... more...

Auf Herzls Spuren wandeln

April 22, 2010
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WZO-Reise
Rund 130 Teilnehmer aus aller Welt machten sich unter der Leitung der World Zionist Organisation auf eine Reise auf den Spuren von Herzl anlässlich seines 150.... more...

Gegen den Röhrenblick

April 22, 2010
Editorial von Gisela Blau

Eindeutige Positionen. Es ist heutzutage sehr einfach, eindeutig und einseitig Position gegen Israel zu beziehen. Hier die reichen, unnachgiebigen Israeli, dort die armen, unterdrückten Bewohner der besetzten Gebiete. Hier die arroganten, rassis-tischen Juden, dort die Araber mit israelischen... more...

Minderheiten als Zielscheibe

von Ruth Ellen Gruber, April 22, 2010
Am kommenden Sonntag, den 25. April, wählt Österreich seinen Staatspräsidenten – oder seine Staatspräsidentin. Im Wahlkampf ist auch der Rechtsextremismus ein Thema.
Alles andere als ein klarer Sieg des derzeitigen sozialdemokratischen österreichischen Präsidenten Heinz Fischer bei den Wahlen vom Sonntag wäre eine Riesenüberraschung. Die Hauptrivalin des 71-Jährigen ist Barbara Rosenkranz, von der einst von Jörg Haider geführten rechtsextremistischen... more...

Auf Herzls Spuren wandeln

Von Laurent Rueff, April 22, 2010
Rund 130 Teilnehmer aus aller Welt machten sich unter der Leitung der World Zionist Organisation auf eine Reise auf den Spuren von Herzl anlässlich seines 150. Geburtstags. Natürlich mit Zwischenhalt in Basel.
Der Saal war mit Blumen geschmückt, an den Wänden hängen Israelfahnen und die Stille, welche zuvor geherrscht hat, war vorbei: Die rund 130 Teilnehmer, welche mehrheitlich aus Israel, Amerika, Südamerika oder Frankreich stammen, betraten den grossen Saal im Stadtcasino Basel und kamen auf ihrer... more...

Eliezer Volkenfeld

April 22, 2010
Ein Happy-End
 Eliezer Volkenfeld trat der Jüdischen Brigade der britischen Armee bei, kämpfte in Italien gegen die Deutschen und half anschliessend bei der Bewachung deutscher Kriegsgefangener. Im Sommer 1945 traf er in britischer Uniform mit den Insignien der Jüdischen Brigade in Berlin... more...

Schlüsselfigur Tzippi Livni

April 22, 2010
Ari Shavit zur Lage in Israel

Die ersten zwei Jahre der ersten Kadenz von Premier Binyamin Netanyahu glichen dem ersten Jahr seiner jetzigen, zweiten Kadenz auf erstaunliche Weise: Ruhe an der Sicherheitsfront, wirtschaftlicher Erfolg und Stagnation im Friedensprozess. Zwischen den Sommern 1996 und 1998 punktete er mehrere Male,... more...

Die Erfüllung eines Traums

Von Valerie Wendenburg, April 22, 2010
Die Israelitische Gemeinde Basel feierte den 62. Unabhängigkeitstag des Staates Israel im Basler Stadt-Casino mit Jugend, Musik und in Gedenken an Theodor Herzl.
Der Jom Haazmaut stand in diesem Jahr in Basel unter einem besonderen Stern: Es wurde nicht nur an die Geschichte und Zukunft Israels gedacht, sondern auch an den Mann, der nach dem ersten Zionistenkongress 1897 im Stadt-Casino in sein Tagebuch schrieb, er habe in Basel «den Judenstaat... more...

«Auf ewig ein Teheran-Kind»

von Ran Shapira, April 22, 2010
Eine mühsame Reise, die 1939 in Polen mit dem Verlust von Heimat, Familie und Freiheit begann, endete sechs Jahre später mit einer Wiedervereinigung in Palästina. Die Geschichte des Eliezer Volkenfeld.
Alles geschah fast über Nacht. Es war Anfang September 1939, und die Besetzung Polens durch die Nationalsozialisten war noch eine Spekulation. Keine Zeitungen erreichten das kleine galizische Dorf Kopki am San-Fluss, und ein Radio gab es dort schon gar nicht. Nachrichten über den drohenden Krieg... more...
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