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Prüfung des Religionsfriedens

November 11, 2011

Förderung der Toleranz und Kampf gegen die Diskriminierung religiöser Minderheiten steht – auch – auf dem Programm der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Vom 7. bis 9. November besuchten drei OSZE-Beauftragte die Schweiz, um die helvetischen Bemühungen zur Vermeidung von Intoleranz und Diskriminierung von Religionsgruppen zu untersuchen. Zu diesen persönlichen Vertretern des OSZE-Vorsitzenden, gegenwärtig des litauischen Aussenministers, gehörte Rabbiner Andrew Baker, Direktor für internationale jüdische Angelegenheiten beim American Jewish Committee. Baker erhielt 2003 das deutsche Bundesverdienstkreuz. Das dicht gedrängte Besuchsprogramm, organisiert vom Aussen- und vom Innenministerium, umfasste unter anderem Zusammenkünfte mit der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen, dem Schweizerischen Kompetenzzentrum für Menschenrechte, der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten, dem Nationalen Forschungsprogramm 58 (Reli­gions­gemeinschaften, Staat und Gesellschaft), dem Zentrum für Religionsforschung der Universität Luzern sowie dem Rat der Religionen, der von Herbert Winter, Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds, präsidiert wird.    [gb]





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