Die Schweiz hilft
Die Schweiz hat bereits vergangene Woche drei Helikopter der Schweizer Armee nach Israel geschickt. «Sie werden für die Rekognoszierung des Schadensgeländes und für die Löscharbeiten genutzt», sagt Stefan Hofer, Kommunikationsbeauftragter des Führungsstabes der Armee. Knapp 40 Personen, vor allem Sanitäter, Mechaniker und Piloten, sind aus der Schweiz zur Unterstützung nach Israel gereist. Wie lange der Einsatz noch dauern werde, kann Hofer nicht sagen, die Einsatzleitung befindet sich in Israel. Abgebrannt ist unter anderem das Waldstück «Little Switzerland», das vor rund 50 Jahren durch Spenden aus der Schweiz aufgeforstet wurde. «Eine Katastrophe», sagt Jariv Sultan, Geschäftsführer von Keren Kayemeth Leisral Schweiz, «aber wir werden den Wald wieder aufforsten, auch wenn es Millionen kosten wird. Das sind wir den Spendern von damals schuldig.» Konkrete Angaben zu den Kosten und zum Fundraising will Sultan noch keine machen, «man soll nicht vergessen, dass Menschen zu Tode gekommen sind.» In Netanya ist der Swiss Club Israel in Bereitschaft, für mindestens 20 Menschen Notunterkunft zu bieten. «Die Schweizer Botschaft hat uns nach Absprache mit der israelischen Regierung darum gebeten», sagt Erich Bloch vom Swiss Club, doch bisher wurden die Unterkünfte nicht benutzt. Am Dienstag wurde Faustus Furrer, Militärattaché in Rom und Leiter der Schweizerischen Feuerwehr-Delegation, von Binyamin Netanyahu mit einer Ehrenurkunde für seinen Einsatz ausgezeichnet. [as]


