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26. Februar 2010, Architektur Beilage 08 Ausgabe: Nr. 8 » February 25, 2010

Das Eigenheim als Lebenstraum

Von Noam Dvir, February 25, 2010
Fünf führende israelische Architekten diskutieren über eine zentrale Frage: Welche Zukunft haben Einfamilienhäuser und Villen in Israel?
Die Finanzkrise hat das Verhalten und die Wünsche der Kunden grundlegend verändert. Als Erstes verlangte die Architektin Daniela Plesner von uns, den Namen ihrer Klienten und den exakten Standort der Villa, die sie in deren Auftrag entworfen hat, nicht zu nennen. «Sagen Sie einfach ‹ein Moschaw... more...

Ein vergessener jüdischer Baumeister

von Valerie Wendenburg, February 25, 2010
Das Werk des deutsch-jüdischen Architekten Wilhelm Zeev Haller ist nahezu in Vergessenheit geraten,obgleich er in den zwanziger Jahren bedeutende Bauten für jüdische Gemeinden geschaffen hat, bevor er im Jahr 1933 nach Palästina auswanderte.
In Anbetracht des umfangreichen und vielseitigen Wirkens von Wilhelm Zeev Haller scheint es erstaunlich, wie wenig Beachtung der Architekt in den vergangenen Jahrzehnten erfahren hat – zumal sein Werdegang aufgrund seiner Arbeiten und seiner Lebensstationen als exemplarisch für deutsch-jüdische... more...

Der «Anti-Trump» verhebt sich

von Andreas Mink, February 25, 2010
Jerry Speyer ist eine Säule der New Yorker Gesellschaft und einer der bedeutendsten Immobilienunternehmer weltweit. Doch die Finanzkrise lässt auch den Eigner architektonischer Perlen nicht ungeschoren.
Die «New York Times» hat den Immobilienunternehmer Jerry Speyer einmal den «Anti-Trump» genannt. Das bezog sich nicht nur auf den persönlichen Geschmack von Speyer, der zwar mit sicherer Hand avantgardistische Kunst sammelt, aber ansonsten die perfekten Umgangsformen und die Diskretion eines... more...

Die vergessene Synagoge

von Katarina Holländer, February 25, 2010
Sillein nannte man die tschechoslowakische Stadt damals noch deutsch, aber wer wüsste heute, dass damit die slowakische Stadt Žilina gemeint war? Und dass Peter Behrens dort eine Synagoge gebaut hatte? Das wusste nicht einmal seine Enkelin, selber Architektin, mit Sicherheit. Heute ist die Zukunft dieses Baudenkmals ungewiss.
Etwas flussabwärts von der Stadt Žilina, im westslowakischen Trencˇín, haben sich die neologen Juden 1913 eine Spätjugendstil-Synagoge bauen lassen – heute steht sie dekorativ im Städtchen rum. Nördlich davon war die in Považská Bystrica kurz vor 1900 erbaute Synagoge mit ihrer Kuppel das... more...

Heimatgefühl in Kisten

von Gisela Blau, February 25, 2010
Vor 80 Jahren flüchteten deutsche Juden nach Palästina, einige mit Fertighäusern aus Kupfer im Gepäck. Vier deutsche Kupferhäuser haben in Israel überdauert.
Als der Jurist Hermann Tuchler aus Breslau 1933 mit seiner Familie Deutschland verliess und nach Haifa auswanderte, nahm er wie eine Schnecke sein eigenes Haus mit, Modell «Jerusalem», mit fünf Zimmern und einer Veranda, verpackt in ein paar Dutzend Kisten. Es war ein Fertighaus aus rostfreien,... more...
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