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23. April 2010, Finanz Beilage 16 Ausgabe: Nr. 1 » April 22, 2010

Mit Bildung gegen Armut

von Haim Bior, April 22, 2010
In den letzten 30 Jahren hat sich in Israel die Zahl der nicht arbeitenden ultraorthodoxen Männer mehr als verdreifacht. Im Jahr 2008 sind 65 Prozent der dieser Männer keiner geregelten Arbeit nachgegangen, während es 1979 erst 21 Prozent waren.
Die Zahl der nicht regelmässig arbeitenden ultraorthodoxen Männer in Israel hat sich mehr als verdreifacht. Das enthüllt das Taub-Zentrum für sozialpolitische Studien in seinem jüngsten Jahresbericht. Nach Ansicht von Dan Ben-David, dem Direktor des Zentrums, sind die wachsenden Zuwendungen des... more...

Arbeit in Israel, ein zweischneidiges Schwert

von Moti Bassok, April 22, 2010
Die Beschäftigung der eigenen Landsleute in Israel nimmt in der palästinensischen Wirtschaft einen hohen Stellenwert ein, doch gemäss einem Bericht der Bank of Israel ist anzunehmen, dass sich das auf lange Sicht für die Palästinensische Behörde nicht auszahlt.
Im Jahr 2008 generierten in Israel arbeitende Palästinenser zehn Prozent des palästinensischen Bruttoinlandprodukts. Für die einzelne palästinensische Familie, deren Einkommen höchst wahrscheinlich wachsen wird, mag das gut sein, doch für das palästinensische Wirtschaftswachstum könnte dies... more...

Gewinnsteigerung trotz Krise

von Katja Behling, April 22, 2010
Die Privatbank Warburg übertrifft ihr Vorjahresergebnis. Laut einer Meldung von Ende März 2010 erzielte sie im Krisenjahr 2009 einen Anstieg des Vorsteuerergebnisses um 26,3 Prozent auf 65,7 Millionen Euro.
Im Mutterhaus, der M. M. Warburg & Co. in Hamburg, stieg das Ergebnis vor Steuern sogar um 31 Prozent auf 61,3 Millionen Euro. Vom Jahresergebnis sollen 50 Millionen Euro in die Reserven fliessen. Die Kernkapitalquote beträgt für die Warburg-Bank 10,3 Prozent nach 8,9 Prozent im Vorjahr. ... more...

Braucht Israel ein Atomkraftwerk?

von Karl Grossman, April 22, 2010
Der vom israelischen Infrastrukturminister Uzi Landau unterbreitete Vorschlag, ein Atomkraftwerk zu errichten, ist für sein Land weder wirtschaftlich noch militärisch noch aus der Perspektive des Umweltschutzes sinnvoll. Es ist auch eine schlechte Idee, wenn es um die Gesundheit des israelischen Volkes geht.
Die Kosten für ein Atomkraftwerk liegen zwischen 12 und 15 Milliarden Dollar. Weil Private nicht in derartige Projekte investieren, sind gewaltige staatliche Finanzen dazu nötig. In den USA schlug Präsident Obama kürzlich die Schaffung eines Fonds über 54,5 Milliarden Dollar zur Garantie von... more...

Regenmacher im Zwielicht

von Andreas Mink, April 22, 2010
Einst gefeiert als Vater des Wirtschaftsbooms unter Bill Clinton, steht Robert Rubin seit Monaten unablässig in der Kritik. Doch in Washington ist der Rat des ehemaligen Goldman -Sachs-Vorsitzenden immer noch gefragt.
Die Liste seiner Sünden ist lang: Robert Rubin hat als Wirtschaftsberater und Finanzminister Bill Clintons massgeblich zur Deregulierung des Bankwesens beigetragen und danach als Vorstandmitglied beim Finanzgiganten Citigroup auch persönlich vom zunächst daraus resultierenden Boom profitiert.... more...

Korrupte Klempner

von Andreas Mink, April 22, 2010
In seinem neuen Buch rechnet der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz mit der entfesselten Marktwirtschaft der vergangenen 25 Jahre ab. Damit stimmt er seine Leser auf eine stürmische Zukunft ein.
Joseph Stiglitz hat im vergangenen Februar seinen 67. Geburtstag gefeiert. Die mit dem Alter einhergehende Milde hat ihn jedoch noch nicht erreicht. In seinem neuen Buch «Freefall» holt der Wirtschaftsnobelpreisträger von 2001 zu einer temperamentvollen Generalabrechnung mit der entfesselten... more...
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