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5. Juni 2008, 8. Jahrgang, Ausgabe 6 Ausgabe: Nr. 6 » June 5, 2008

Kultur des Gebens

June 5, 2008
In Bronze gegossen, in Glas geätzt, in Stein geschlagen: Namen, die in
langen Listen verewigt werden, sind in den USA in jeder kulturellen Institution
und jeder Gemeindeeinrichtung zu finden. Bürger und Unternehmen demonstrieren
ihren Gemeinsinn im Lande durch Spenden an... more...

Institutionen für die Kehila bauen

Andreas Mink und Monica Strauss, June 5, 2008
Ihre Wurzeln gehen zurück nach Wien und das süddeutsche Neckarbischofsheim. Aus der jüdischen Geschichte hat die New Yorker Familie Jesselson gelernt, dass die Zukunft der Gemeinschaft von starken Institutionen abhängt.

Von Andreas Mink und Monica Strauss
Wer mit dem Nahverkehrszug von Manhattan aus am Hudson River hinauffährt,
kann nach einer halben Stunde am Steilufer einen grossen Gebäudekomplex
erkennen. Dessen Zentrum bildet eine moderne Betonstruktur mit grossen Fenstern,
... more...

Happy Birthday, Dr. Ruth

Andreas Mink, June 5, 2008
Am 4. Juni feiert Karola Ruth Westheimer ihren 80. Geburtstag. Die Welt verehrt die quicklebendige Sex-Therapeutin als «Dr. Ruth». Ihr Engagement für jüdische Anliegen ist weniger bekannt, aber ein selbstverständliches Element ihrer deutsch-jüdischen Lebensauffassung.

Von Andreas Mink
Wer über Mäzene spricht, denkt sofort an reiche Leute, die für
gute Zwecke Checks schreiben. Doch es gibt auch ein rares Mäzenatentum,
das aus dem guten Ansehen und der Beliebtheit einer Persönlichkeit hervorgeht.
In New York gibt es dafür... more...

Namen sind Botschaften

Monica Strauss, June 5, 2008
Das kulturelle Leben in den USA hängt traditionell von der Grosszügigkeit privater Spender ab. Dabei mussten jüdische Philanthropen zunächst auch in New York damit rechnen, dass ihr Geld gerne angenommen, ihnen aber öffentliche Anerkennung verweigert wurde. Heute kann davon keine Rede mehr sein.

Von Monica Strauss
Als die «New York Times» im Jahr 1912 die Verdienste der Persönlichkeiten
rühmte, die sich als Mäzene um das kulturelle Leben der Stadt besonders
verdient gemacht hatten, schrieb das Blatt: «Es ist gar nicht vorstellbar,
wie es ohne diese... more...

«Was können wir schaffen, was überlebt?»

Irene Armbruster, June 5, 2008
Nicolas Berggruen nutzt seinen Reichtum, um das zu tun, was auch sein Vater tat: Kunst zu fördern.

Interview: Irene Armbruster
Wenn Nicolas Berggruen nach Berlin kommt, hat er keine ruhige Minute. Morgens
besucht er eine Schule, die in Zukunft den Namen seines Vaters Heinz Berggruen,
des berühmten Kunstsammlers und Freunds Picassos, tragen wird. Mittags
Essen... more...

Wohltätigkeit und Bildung als Tugenden

Valerie Doepgen, June 5, 2008
Das Mäzenatentum in den Bereichen der Kunst und Kultur, der Caritas und der Bildung und Wissenschaft ist vielfach geprägt durch Spender jüdischen Glaubens. Motivationen hinter dem ausgeprägten philanthropischen Engagement sind durchaus in der jüdischen Tradition zu finden.

Von Valerie Doepgen
Entgegen der bedeutenden Rolle, die jüdische Mäzene – besonders
in Deutschland zu Beginn des 19. Jahrhunderts, aber auch in den Vereinigten
Staaten – gespielt haben, ist die Geschichte der jüdischen Philanthropie
sowie die Motivation der... more...

Schön, berühmt – und wohltätig

James Traub, June 5, 2008
Prominente aus der Unterhaltungsindustrie profilieren sich als Wohltäter. Ganz vorne mit dabei: die Schauspielerin Natalie Portman.

Von James Traub
Sie war erst 22 Jahre alt und hatte eben ihren College-Abschluss hinter sich
gebracht, als Natalie Portman im Jahr 2004 nach Washington kam, um als «Botschafterin»
vor dem US-Kongress zu sprechen. Portman kam im Auftrag der Foundation for International more...

Investition in Leute mit Ideen

Jacob Berkman, June 5, 2008
Die New Yorker Stiftung Avi Chai schüttet erstmals mehrere Millionen Dollar an jüdische Innovatoren aus.

Von Jacob Berkman

In der Philanthropie macht sich ein neuer Trend bemerkbar, dem sich jüngst
eine der bedeutendsten jüdischen Stiftungen der USA angeschlossen hat.
Die Avi Chai Foundation verwaltet ein Stiftungskapital von 700 Millionen Dollar
und hat dieser... more...

Eine globale Marke

Katja Behling, June 5, 2008
Die jüdische Industriellenfamilie Guggenheim entwickelte ein grosszügiges Mäzenatentum für zeitgenössische Künstler und avantgardistische Kunst. Der Name wurde zur globalen Marke. Nun kratzt ein Skandal am Image des expandierenden Museumskonzerns.

Von Katja Behling
In einem Alter, in dem die meisten Menschen sich zur Ruhe setzen, begann der
amerikanische Industrielle Solomon R. Guggenheim eine neue Karriere. Mit 66
Jahren begann der Millionär mit dem Aufbau einer grossen Sammlung von wichtigen
Werken der... more...
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