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Abkommen Israel – Schweiz

April 8, 2011

 In Anwesenheit der israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres ist in der Schweiz Ende März ein Kooperationsabkommen zwischen dem Edmond-und-Lilly-Safra-Zentrum für Hirnwissenschaft an der Hebräischen Universität und der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) unterzeichnet worden. Im Rahmen des Abkommens werden beide Institute in den ersten fünf Jahren der gemeinsamen Aktivitäten zusammen zehn Millionen Dollar mobilisieren. Geplant sind unter anderem gemeinsame Labor- und Forschungsprojekte sowie die Vergabe von Stipendien. Mit dem Fonds wird der Startschuss gegeben für ein von Shimon Peres gefördertes strategisches Programm, das Israel als führende Kraft in der internationalen Hirnforschung etablieren soll, wie es beispielsweise in der Nanotechnologie bereits geschehen ist. Der gemeinsame Nenner bei partnerschaftlichen Unternehmen dieser Art sei, wie Peres an der festlichen Zeremonie ausführte, das Streben nach einer besseren Zukunft für die Menschheit. «Die Partnerschaft zwischen israelischen und schweizerischen Wissenschaftlern ersten Ranges beweist», wie der Staatspräsident unterstrich, «dass Wissenschaft und Innovationen weder Grenzen noch Distanzen kennen.» Die Hebräische Universität und die EPFL werden zusammen versuchen, die Forschung für ein besseres Verständnis des Kontrollverhaltens von Hirnmechanismen ebenso voranzutreiben wie das Studium effizienter Methoden für die Behandlung neurodegenerativer Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und Autismus.    [ju]





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Austausch statt Boykott
April 8, 2011
Während Kampagnen wie «Boykott – Desinvestition – Sanktionen» zum Boykott israelischer Produkte und Institutionen aufrufen und Ängste bezüglich Isolierung und Benachteiligung Israels aufkommen, verweist der rege Austausch zwischen den wissenschaftlichen Institutionen der Schweiz und Israels auf die guten Beziehungen, die tatsächlich zwischen den beiden Ländern vorherrschen.
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