82. GV der WIZO Schweiz
Erreichte Ziele, neue Projekte, wichtige Statutenänderungen, die Wiederwahl der bisherigen Präsidentin Anne Argi und die Annahme des Budgets. Das waren die wesentlichen Themen, deren sich die Schweizer Wizo-Delegierten im Lausanner Gemeindezentrum am vergangenen Montag an der Generalversammlung mit Schwung und in guter Stimmung annahmen. Begrüsst durch Marianne Gani, Co-Präsidentin der Communauté Israëlite de Lausanne et du Canton de Vaud, und den Botschafter Israels in der Schweiz Ilan Ilgar fanden sich 70 Repräsentantinnen der insgesamt acht Schweizer Sektionen mit rund 1800 Mitgliedern zu einer gut vorbereiteten Generalversammlung ein, zu deren Beginn die Verdienste von Ruth Fayon und Bluette Nordmann s. A. gewürdigt wurden. Ebenfalls zu Beginn erinnerte die Präsidentin die anwesenden Frauen daran, dass es bei den gesteckten Zielen – ohne die nüchternen, aber notwendigen Zahlen aus den Augen zu verlieren – stets und vor allem um «Mädchen und Knaben geht, die das Israel von morgen verkörpern». Demgemäss ging es gleich darauf um Schulen, um realisierte und geplante Projekte zugunsten von Kindern, die zum Teil in Zusammenarbeit mit Wizo- oder anderen Partnern entstanden sind oder noch entstehen sollen. Grosszügige Legate wie etwa jenes von Emmy Dreyfus oder Roger Hirsch s. A. oder Spenden wie jene der Familie Rappaport haben massgeblich dazu beigetragen. Über die vielen Vorhaben und Aktivitäten, auch auf Sektionsebene, kann man sich neuerdings auf der Webseite der Wizo Schweiz (www.wizo.ch) mit Texten, Bildern und Filmen detailliert informieren. Während das Budget 2011 mit grosser Mehrheit praktisch diskussionslos angenommen wurde, boten die vorgeschlagenen Statutenänderungen mehr Gesprächsstoff, galt es doch unter anderem, Übersetzungs- und Transkriptionsungenauigkeiten auszumerzen. Letztlich herrschte aber auch da Einigkeit. Neu wird die Wizo Schweiz nebst der Generalversammlung, dem Zentralkomitee und dem Kontrollbüro als Organ ein Exekutivkomitee erhalten, und die Amtsdauer der Präsidentin, der Vizepräsidentin und der Kassierin beläuft sich nun auf maximal drei (statt der ursprünglich vorgeschlagenen zwei) Mandate zu je vier Jahren. Diese Statutenänderung ermöglichte auch die Wiederwahl der spürbar sehr geschätzten bisherigen Präsidentin Anne Argi, die dafür herzlichen Applaus erhielt.


