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20. Januar 2012, 12. Jahrgang, Ausgabe 3 Ausgabe: Nr. 3 » January 20, 2012

Lyrik

Von Daniel Zuber, January 20, 2012
Robert Schindel

Der 1944 als Sohn österreichischer Kommunisten jüdischer Herkunft geborene Schriftsteller Robert Schindel überlebte nach der Verhaftung seiner Eltern, die sich als elsässische Fremdarbeiter getarnt hatten, um im Auftrag der Exil-KPÖ in Linz eine Widerstandsgruppe aufzubauen, unter falschem Namen: Robert Soel. Seine Eltern wurden deportiert, der Vater später in Dachau ermordet. Schindels Mutter überlebte, kehrte 1945 nach Wien zurück und fand ihren Sohn wieder. Schindel reiste nach abgebrochener Buchhändlerlehre nach Paris und schlug sich später in Schweden als Tellerwäscher durch, bevor er 1967 das Abitur nachholte. Später wurde er Mitbegründer der Literaturzeitschrift «Hundsblume» und veröffentlichte verschiedene literarische Werke. Im Rahmen des Internationalen Lyrikfestivals Basel veranstaltet das Literaturhaus Basel in Kooperation mit der Volkshochschule beider Basel eine Lyrikwerkstatt «Vom Unsagbaren» mit dem renommierten Autor.

Samstag, 28. Januar, 9–13 Uhr, Literaturhaus, Barfüssergasse 3, Basel. www.vhsbb.ch





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