«Zutiefst traurig»
Der israelisch-amerikanische Geschäftsmann Micky Arison, 62, ist CEO und Verwaltungsratspräsident der Gesellschaft, welche die Costa Crociere besitzt, deren Kreuzfahrtschiff Costa Concordia vor der toskanischen Insel Giglio Havarie erlitt. Arison, dem auch das amerikanische Basketballteam Miami Heat gehört, leitet die Carnival Corporation, deren Tochtergesellschaft Costa Crociere ist. Der Sohn des verstorbenen Firmengründers Ted Arison figuriert auf der weltweiten Milliardärsliste von Forbes mit einem Nettovermögen von 5,9 Milliarden Dollar auf Platz 169. Das luxuriöse Kreuzfahrtschiff Costa Concordia lief am 13. Januar auf Felsen, welche ein beträchtliches Loch in den Rumpf schlugen, und begann zu sinken. Sechs Tote wurden bislang geborgen, die Zahl der noch vermissten Passagiere und Besatzungsmitglieder wurde am 16. Januar abends neu mit 29 Personen angegeben. Arison erklärte gegenüber dem «Wall Street Journal», dass er über das Unglück «zutiefst traurig» sei. [TA]


