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6. Januar 2012, 12. Jahrgang, Ausgabe 1 Ausgabe: Nr. 1 » January 6, 2012

Kunst

January 6, 2012

Helen Frankenthaler

Die Pionierin der Schüttelbild-Technik, Helen Frankenthaler, gilt als Doyenne der Farbfeldmalerei nach Barnett Newman und Clyfford Still. Geboren 1928 in New York City als Tochter des Richters Alfred Frankenthaler und dessen aus Deutschland stammender Frau Martha Lowenstein, ermutigten ihre Eltern sie zu einer eigenen Karriere. Eine Erbschaft ermöglichte ihr mit 21 Jahren Eigenständigkeit und Konzentration auf die Malerei. 1952 entstand «Mountains and Sea», ein ungestümes Wellenbild.
Beeinflusst von Jackson Pollock, der Farbe auf die Leinwand tropfte und das «Action Painting» erfand, erhob Frankenthaler das Prinzip «Soak Stain» zu ihrem Markenzeichen: Terpentinverdünnte Farb-Rinnsale sickern wie Blut in die Leinwand, Motiv und Stoff verschmelzen. Bis 1971 verheiratet mit Robert Motherwell, wie sie ein Hauptvertreter des Abstrakten Expressionismus, stand sie mit Willem de Kooning, Lee Krasner, Barnett Newman und anderen führenden Vertretern der US-Kunst nach 1945 in Verbindung. Helen Frankenthaler starb am 27. Dezember 2011 im Alter von 83 Jahren in Connecticut.





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