Jüdische Gruppen kämpfen gegen Einschnitte bei Armutshilfe
Jüdische Gruppen schlossen sich Gebetsveranstaltungen und Demonstrationen in Washington und andernorts in den Vereinigten Staaten an, mit denen der Kongress aufgefordert wird, die nationalen Hilfsprogramme für die Armen aufrechtzuerhalten. Der Aufruf, das Staatsdefizit nicht auf Kosten armer Familien und Kinder zu reduzieren, erging in erster Linie an das so genannte Budget Super Committee. Dieses sollte bis heute Mittwoch, 23. November, ein Paket vorlegen, wie das nationale Defizit um 1,2 Billionen Dollar gekürzt werden könne. „Defizitreduktionen können und sollen vorgenommen werden, ohne die Versprechen von Medicare und Sozialhilfe zu brechen oder noch mehr von ohnehin dünnen Budgets für Programme wie der Sozialwohnungshilfe oder anderen Diensten für Senioren wegzukratzen“, war in einem Communiqué von B’nai B’rith International am Montag zu lesen. Darin wurden auch bescheidene Steuererhöhungen für Reiche vorgeschlagen und erklärt, dass Kürzungen in Programmen für Senioren und Arme lediglich die entsprechenden Kosten auf die Bundesstaaten und die Steuerzahler abwälzen würden.


