Die Kunstsammlung der Steins
In ihren Salons gingen junge Künstler wie Pablo Picasso oder Henri Matisse ein und aus, und Gertrude, Leo und Michael Stein kauften ihre Werke, als die Kunstwelt noch empört die Nase rümpfte. Um die Jahrhundertwende waren die Geschwister aus den USA nach Paris gezogen und ihre Salons wurden bald stadtbekannt. Gertrude wurde zu einer grossen Mäzenin des jungen Picasso, Leo liebte den Fauvismus und Michael und seine Frau Sarah schätzen unter anderem Paul Cézanne. Viele Bilder aus der einmaligen Sammlung der Steins wurden teils aus Geldnot verkauft. Nun sind in Paris erstmals 200 von insgesamt 600 Werken wiedervereint. Doch die Besucher bekommen nicht nur exzellente Kunst zu sehen, sondern auch die ebenso spannende Gesichte der Sammler- und Künstlerfamilie wird erzählt. Die Schau «Matisse, Cézanne, Picasso… L’aventure des Stein» läuft bis 16. Januar 2012 und wird im Anschluss daran im Metropolitan Museum of Art in New York zu sehen sein. [TA]
Grand Palais, Galeries Nationales, Avenue du Général Eisenhower 3, Paris.
www.grandpalais.fr


