Genfer Altersheim an neuem Ort eingeweiht
Das einzige Wohnheim für ältere jüdische Menschen in der Romandie hat dank der Stiftung Robert Nordmann ein neues Domizil in Genf erhalten. Dies teilt die Agentur Luxeco mit. Les Marronniers befand sich seit der Gründung im Jahr 1968 an der Rue Cavour, ist nun aber seit Mai im Herzen von Chêne-Bougeries in einem geräumigen, nach modernstem Energiestandard errichteten Gebäude untergebracht. Diese Woche fand die Eröffnungszeremonie statt, in Anwesenheit von Maryse Nordmann-Gentinetta, Präsidentin der Familienstiftung Robert Nordmann, und Felix Israel, Präsident der Stiftung Les Marronniers. Das Projekt kostete nach Angaben der Agentur rund 33 Millionen Franken und wurde aus Eigenmitteln, einem Bankkredit sowie einem Zuschuss des Kantons Genf in der Höhe von sieben Millionen Franken finanziert. Die Zimmer mit Bad wurden altersgerecht und mit den neuesten Technologien für jeden Gesundheitszustand eingerichtet. Das Heim steht jüdischen Menschen aus der Romandie und der ganzen Schweiz, aber auch alten Leuten anderer Konfessionen offen. Es beherbergt 63 Pensionärinnen und Pensionäre. [GB]


