Die Liste wächst
Auf der immer länger werdenden Liste von Staaten, die diese Woche nicht an der Uno-Konferenz gegen Rassismus («Durban III») teilnehmen werden, findet sich seit dem Wochenende auch Neuseeland. Aussenminister Murray McCully erklärt den Schritt mit der fortwährenden Besorgnis seines Landes, dass die Erinnerung an die Durban-Deklaration von 2001 die «beleidigenden und antisemitischen Debatten» erneut lancieren könnte, welche die ursprüngliche Weltkonferenz untergraben hätten. Neuseeland, das schon 2009 nicht an der Durban Review Conference teilgenommen hatte, gesellt sich zu Staaten wie Grossbritannien, Kanada, Australien, Deutschland, Italien, Frankreich, Holland, Bulgarien, Israel und den USA, die an «Durban III» ebenfalls nicht dabei sein werden. [TA]


