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16. September 2011, 11. Jahrgang, Ausgabe 37 Ausgabe: Nr. 37 » September 16, 2011
REPUBLIKANISCHE PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDATEN

Barack Obama in der Kritik

September 21, 2011
Für Rick Perry ist Obamas Nahostpolitik «naiv, arrogant, irreführend und gefährlich».
Rick Perry übt Kritik

In einem harschen Ton, der sogar im anlaufenden Ringen um die US-Präsidentschaft Seltenheitswert hat, griffen die beiden republikanischen Spitzenkandidaten Rick Perry (Texas) und Mitt Romney (Massachusetts) die Nahostpolitik von Präsident Obama an. Ohne die «naive, arrogante, irreführende und gefährliche» Politik Obamas würde man heute in der Uno nicht dort stehen, wo man steht, meinte Perry, ein Evangelist und überzeugter Israelfreund. An einer Veranstaltung des Likuds in New York warf Perry seinem Präsidenten vor, durch die moralische Gleichstellung der Leiden Israels mit den palästinensischen Organisatoren terroristischer Akte eine «gefährliche Beleidigung» zu begehen. Mitt Romney, der seriöseste Rivale des Texaners, forderte am gleichen Anlass den für die «gegenwärtige diplomatische Krise verantwortlichen» Obama auf, die Finanzhilfe für die Palästinenser zu streichen. Ferner sollten die USA die Finanzierung von Uno-Programmen ebenso neu überdenken wie die Beziehungen zu jenen Staaten, die die Anerkennung Palästinas vor der Uno befürworten. [JU]

 





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