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22. Juli 2011, 11. Jahrgang, Ausgabe 29/30/31 Ausgabe: Nr. 29 » July 22, 2011

Schweizer Juden lassen sich seltener scheiden

July 28, 2011
Eine Studie untersucht Scheidungsgründe und kommt zu überraschenden Resultaten
Jüdische Ehen halten länger

Eine aktuelle Studie zeigt, dass Juden sich in der Schweiz am wenigsten häufig scheiden lassen. Danach rangieren Muslime, Katholiken und Protestanten. Die Studie einer Wissenschaftlerin der Universität Neuchatel untersuchte Gründe die zu Scheidungen führen. Kinder seien kein Hinderungsgrund für Scheidungen sondern zögern solche allenfalls hinaus. Verhindern würden Kinder das Auseinanderbrechen einer Beziehung nicht, wird die Soziologin Fabienne Stettler in ihrer noch laufenden Dissertation gemäss einer Meldung der Schweizerischen Depechenagentur zitiert. Die Studie stützt sich auf zahlreiche Statistiken und Studien aus verschiedenen Forschungsgebieten. Zu den wichtigsten übergeordneten Ursachen, die zu Scheidungen führen, gehören laut der Studie Religion und Alter. Am meisten Scheidungen gäbe es nach vier Ehejahren, in der Stadt wird häufiger als auf dem Land geschieden. In der Schweiz geht die Scheidungsrate inzwischen etwas zurück. Insgesamt werden aber immer noch fast die Hälfte der Ehen geschieden. [TA]

 





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